Am Freitag Prozess-Termin

Kirmaier-Anwalt: "Einigung kann es nicht geben"

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Unterhaltung während der Verhandlungspause am 23. Mai: Kirmaier-Anwalt Veauthier, 1860-Anwalt Kambli, Kläger Kirmaier, 1860-Anwalt Steeger, 1860-Vize-Präsident Helfer und Löwen-Präsident Mayrhofer (v.l.).

München - Wenn sich die Anwälte des TSV 1860 und Mitglied Helmut Kirmaier am Freitag wieder vor Gericht treffen, wird es aller Voraussicht nach keine friedliche Lösung geben.

Am kommenden Freitag sollen sich die Vertreter des TSV 1860 und Helmut Kirmaier, beziehungsweise dessen Anwalt Heinz Veauthier wieder vor Gericht treffen. Im Verfahren zur Klärung, ob das aktuelle Präsidium um Präsident Gerhard Mayrhofer rechtmäßig im Amt ist, sollten die Parteien auf Geheiß von Richterin Christina Weitnauer eine gütliche Einigung erzielen und die Lösungsvorschläge präsentieren (wir berichteten). Doch dies scheint nahezu ausgeschlossen. Kirmaiers Anwalt will nicht mit den Vereinsvertretern reden.

Seine ablehnende Haltung erklärt Heinz Veauthier gegenüber der SZ folgendermaßen: "Ich gehe davon aus, dass der Verein derzeit einen anderen gesetzlichen Vertreter hat als diejenigen Herren, die am Freitag im Gericht sein werden." Diese seien eigentlich Dieter Schneider, Franz Maget und Wolfgang Hauner. Genau das werde er vor Gericht gegenüber der Vorsitzenden vertreten. Dann werde die Richterin "vielleicht erst tief durchatmen, mir dann aber Recht geben."

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Weitnauer habe zudem einen Fehler begangen, da sie Dieter Schneider nicht als sogenannte Prozesspartei benannt hat. Nach Ansicht Veauthiers hätte der TSV 1860 alle Klageschriften an seinen gesetzlichen Vertreter weiterleiten müssen - an Schneider.

Veauthier macht wenig Hoffnung auf eine Einigung: "Die kann es gar nicht geben, weil die Wahl an sich nichtig war." Sechzig sei von den Verantwortlichen "systematisch ins Unglück" geführt worden.

fw

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