Versöhnliche Töne

1860-Interims-Präsident hofft auf Treffen mit Ismaik

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Hasan Ismaik

München - Siegfried Schneider, seit Montag Interims-Präsident des TSV 1860, hat  als eine seiner ersten Amtshandlungen die Fühler wieder nach Abu Dhabi ausgestreckt - in Richtung Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik.

Gerade eine gute Woche ist es her, da schienen der TSV 1860 und sein Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik wieder eine schwere Beziehungskrise durchzumachen. Der Jordanier brach die Verhandlungen über den Verkauf seiner Anteile wutentbrannt ab, seither ward von ihm nichts mehr zu hören und zu sehen. Siegfried Schneider, seit Montag Interims-Präsident des TSV 1860, hat nun als eine seiner ersten Amtshandlungen die Fühler wieder nach Abu Dhabi ausgestreckt. Am Dienstag meldete er sich telefonisch beim Geschäftsmann. „Das erste Gespräch sollte der Vertrauensbildung dienen“, erklärte Schneider, „ich habe Hasan Ismaik gesagt, ich bin nicht daran interessiert, dass irgendetwas eskaliert, dass es Streit gibt.“

Das neue Präsidium stimmte also versöhnliche Töne an – und stieß dabei offenbar auf ein positives Echo: „Ismaik ist bereit, telefonisch den Austausch weiter zu führen.“ Schneider warb auch für ein neues Miteinander: „Ich habe ihm gesagt, dass wir Lösungen brauchen und dass Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit niemanden nutzen – vor allem der Mannschaft nicht, und auch nicht der Zukunftsfähigkeit des Vereins.“

Der Interims-Präsident sieht nun sogar gute Chancen, dass es sogar zu einem Treffen kommt: „Es besteht durchaus Interesse, dass man sich gegenübersitzt.“ Wann? Schneider: „Man arbeitet daran.“

gib

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