Löwen wahren Drei-Punkte-Vorsprung gegenüber Hoffenheim

1860-Junioren marschieren Richtung Endrunde

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Doppelt erfolgreich: Christoph Daferner steuerte beim Sieg gegen Mainz am Wochenende zwei Treffer bei.

TSV 1860 München - Planungssicherheit bestand bereits seit vergangenem Dienstag. Durch die 1:2- Heimniederlage des VfB Stuttgart in einem Nachholspiel gegen die TSG Hoffenheim war dem TSV 1860 in der A-Junioren-Bundesliga die Endrundenteilnahme endgültig nicht mehr zu nehmen.

Seither geht es für Josef Steinbergers Mannschaft nur noch darum, ob man dort als Staffelmeister oder als Vize antreten wird. Mit einem hart erkämpften 3:2-Heimerfolg über den drittplatzierten 1. FSV Mainz 05 wahrten die Münchner ihren Drei-Punkte-Vorsprung gegenüber Hoffenheim, das durch einen 4:3- Heimsieg über den 1. FC Nürnberg ebenfalls vorzeitig den Endrunden-Startplatz fixierte.

In einer aufregenden Partie stellte die Steinberger-Elf am Sonntag erneut unter Beweis, dass auch in der Endrunde mit ihr zu rechnen sein wird. „Mainz war der erwartet starke Gegner“, bilanzierte der 42-jährige Trainer nach dem knappen Erfolg. Dank Christoph Daferners frühem Tor (2. Minute) war die U19 des TSV 1860 mit einer 1:0-Halbzeitführung in die Kabine gegangen, mit einem Doppelschlag binnen vier Minuten (50., 53.) aber drehten die Gäste das Spiel. „Überhaupt nicht präsent“ sei seine Elf in dieser Phase gewesen, moserte Steinberger. Nachdem jedoch erneut Daferner wieder egalisiert hatte (65.), entschied Moritz Heinrich die Begegnung mit seinem 19. Saisontreffer (79.) doch noch zugunsten der Junglöwen. „Dass wir das Spiel gebogen haben“, so der 1860-Coach, „sollte uns Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben“.

Die U19 des FC Bayern dagegen taumelt dem Saisonende entgegen. Mit der 1:3-Niederlage am Sonntag beim abstiegsgefährdeten 1. FC Heidenheim blieb die Mannschaft von Trainer Holger Seitz zum siebten Mal in Folge ohne Sieg. Meritan Shabani hatte lediglich zum zwischenzeitlichen 1:2 verkürzen können (62.), der 41-jährige Übungsleiter monierte, dass „einige Spieler einen schlechten Tag erwischt“ hätten. Bei sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone und vier verbleibenden Partien ist selbst der Klassenerhalt noch nicht in trockenen Tüchern.

>Immerhin kann der Rekordmeister darauf hoffen, in der nächsten Saison wieder eine schlagkräftigere A-Jugend zu stellen. Sind die B-Junioren von der Säbener Straße doch auf dem besten Weg, sich über eine Endrundenteilnahme für höhere Aufgaben zu empfehlen. Während Benjamin Hadzic mit seinem goldenen Tor (30.) Tim Walters Mannschaft am Samstag einen 1:0-Heimerfolg über den Karlsruher SC sicherte, verlor der VfB Stuttgart das Lokalduell gegen die Kickers mit 2:3. Dadurch schlossen die Münchner nach Punkten zum VfB auf, nur dank der um drei Treffer besseren Tordifferenz konnten die Schwaben die Tabellenspitze behaupten. Die B-Junioren des TSV 1860 indes blieben durch die 1:3-Niederlage am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth (Tor: Jan Lukas Funke) zum vierten Mal in Folge sieglos und verpassten dadurch die Gelegenheit, vorzeitig den Ligaverbleib sicherzustellen. Vier Runden vor Schluss hat Joe Albersingers Mannschaft noch ein Sieben-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze.Text: Matthias Horner

Quelle: fussball-vorort.de

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