Neuer Löwen-Sportchef äußert sich

Was Neu-Löwe Kreuzer zu seiner Bayern-Vergangenheit sagt

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Vor Oliver Kreuzer liegen neue Herausforderungen.

München - Vor dem frisch gekürten Löwen-Sportchef Oliver Kreuzer liegen schwierige Aufgaben. Dennoch tritt der 49-Jährige sein Amt optimistisch an. 

Eines muss man Oliver Kreuzer lassen: Zwar war das Ende seines Engagements beim Hamburger SV nicht gerade ein Paradebeispiel für das Verhältnis zwischen Verein und Manager. Doch am Ende der Saison hielt der kriselnde HSV die Klasse. Nun soll Kreuzer dem TSV 1860 aus der Misere helfen und hat daher vermutlich Recht, wenn er in der Bild-Zeitung behauptet: "Ich weiß was auf mich zukommt und worauf ich mich einlasse." Die Mehrheit der Fans sieht seine Verpflichtung jedoch skeptisch

Am heutigen Donnerstag wird der neu Sportchef Löwe offiziell vorgestellt (wir berichten im Live-Ticker). Viel Zeit zur Eingewöhnung bleibt Kreuzer aber nicht, vor ihm liegen anspruchsvolle Aufgaben. "Ich muss jetzt zunächst alle kennen lernen und dann steht das Spiel in Braunschweig an", bilanzierte Kreuzer am Tag seines Amtsantritts.

Kreuzer: Meine Bayern-Vergangenheit sollte kein großes Thema mehr sein

Die sportliche Erfahrung des neuen Managers wird besonders bei der Verpflichtung neuer Spieler, Kreuzers zentraler Aufgabe, eine wichtige Rolle spielen. Vor allem wegen der vielen Verletzten werden sich die Löwen im Winter verstärken müssen. "Ich werde ganz eng mit Benno Möhlmann zusammenarbeiten und mich komplett mit ihm abstimmen. Das ist meine Art zu arbeiten", sagte Kreuzer zu diesem Thema. Noch sei aber genügend Zeit. 

Dass er früher sechs Jahre lang beim FC Bayern gespielt hat, sieht Kreuzer nicht als Hindernis für seinen neuen Job bei den Löwen: "Meine Zeit beim FC Bayern liegt fast 20 Jahre zurück. Das sollte kein großes Thema mehr sein."

Übrigens: Im April 2013 wurde schon einmal ein Kreuzer an der Grünwalder Straße vorstellig. Die Rede ist von Olivers Sohn Niklas, der damals im Probetraining vorspielte, allerdings nicht verpflichtet wurde. Inzwischen kickt er bei Drittligisten Dynamo Dresden und sein Vater hofft bereits auf ein Aufeinandertreffen: "Das ist mein großer Traum. 1860 hält die Klasse, Dynamo steigt auf und dann kommt es zum Vater-Sohn-Duell."

sr

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