1. tz
  2. Sport
  3. 1860 München

Hinterberger versteht Abwandern der Fans

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Florian Hinterberger, der kommissarische Geschäftsführer kann das Fernbleiben der Löwen-Fans nachvollziehen. © dpa

München - Es werden immer weniger. Im Schnitt ziehen die Löwen nur noch 17.240 Zuschauer in die Allianz Arena. Kommissarischer Geschäftsführer Hinterberger kann das durchaus verstehen.

71.000 Fans zog der Pokal-Hammer der Löwen gegen den BVB kürlich in die Arena. Eine Rekordzahl fernab der Löwen-Wirklichlichkeit. Denn zu den regulären Ligaspielen des TSV kommen immer weniger Zuschauer. Bisheriger Negativ-Rekord der Saison war das Heimspiel gegen Aue, das 14.300 Fans verfolgten.

Das enttäuschende Remis gegen Cottbus verfolgten am Sonntag nur wenig mehr Zuschauer, nämlich 16.100. Da half auch der Facebook-Appell von Präsident Gerhard Mayrhofer wenig ("wir brauchen Euch gegen Cottbus im Stadion"). Mit einem aktuellen Zuschauerschnitt von 17.240 nach fünf Heimspielen liegen die Löwen gerade mal auf Rang neun der Zuschauer-Tabelle. Köln hat laut "Bild"-Zeitung einen Schnitt von 45.250, dahinter folgen Düsseldorf mit 33 733 und St. Pauli mit 28.318. Im Vergleich zu den Löwen-Heimspielen eine andere Welt...

Löwen gegen Cottbus: Bilder & Noten - Einer kassiert die 5

Fakt ist: Seit dem Abstieg in die Zweite Liga wollen immer weniger Fans die Löwen-Heimspiele sehen. Der Umzug in die Allianz Arena brachte den Löwen noch einen Boom auf den Zuschauerschnitt von 41.371. In der vergangenen Saison lag der Wert bei knapp der Hälfte, nämlich 22.625.

Florian Hinterberger, der kommissarische Geschäftsführer kann das Fernbleiben der Löwen-Fans nachvollziehen. Der "Bild" sagt er: "Irgendwo ist es verständlich, dass die Zuschauer durch zehn Jahre 2. Liga enttäuscht sind. Es ist eine verhängnisvolle Spirale: Denn gerade, wenn‘s nicht so läuft, bräuchte die Mannschaft Unterstützung."

fro

Auch interessant

Kommentare