Transfers schon in der Winterpause?

Poschner droht Profis mit Verkauf: "Kader zu groß"

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Gerhard Poschner will den Kader der Löwen verkleinern.

München - Der TSV 1860 München will schon im Winter sein Team verkleinern und sich von einigen Profis trennen.

„Der Kader ist zu groß, keine Frage“, sagte Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner dem Online-Portal "dieblaue24.com". „Unser Wunschkader liegt bei einer Größe von plus minus 22 Profis. Wir haben aktuell 26.“ Der Manager der schwach in die Saison gestarteten „Löwen“ legte sich fest, einige Akteure definitiv im nächsten Sommer zu verkaufen, aber auch in der Winterpause aktiv zu werden. „Wenn es möglich ist, werden wir da schon Spieler abgeben“, sagte der Ex-Profi, nicht ohne zu betonen, dass bestehende Verträge respektiert würden.

Poschner will nächsten Sommer nur punktuell einkaufen

Dennoch werde man kommenden Sommer "sicher die Möglichkeit nutzen, den Kader zu verkleinern, um auch jungen Spielern die Möglichkeit zu geben nachzurücken. Wir werden nächsten Sommer auch keine zehn Neuverpflichtungen tätigen. Die haben wir bewusst dieses Jahr gemacht. Wenn alles nach Plan läuft, werden wir uns nächstes Jahr nur punktuell verstärken."

Das Stammpersonal soll allerdings um fast jeden Preis gehalten, selbst wenn in der Winterpause das eine oder andere Angebot eintrudeln sollte: "Da müsste schon eine unverschämte Anfrage kommen, bei der man nicht 'Nein' sagen kann", erklärte Poschner. "Wir haben keine finanziellen Probleme, ganz im Gegenteil. Wir haben noch Spielraum, auch für diese Saison. Und wir wollen natürlich keine Stammspieler im Winter abgeben."

Mannschaft soll nächstes Jahr funktionieren

Nach der Trennung von dem zu forschen Trainer Ricardo Moniz betonte Poschner, diese Saison zur Stabilisierung der Mannschaft nutzen zu wollen, um danach um den Bundesliga-Aufstieg mitzuspielen. „Wir wollen dieses Jahr ein Gerüst bauen, das in einem Jahr funktioniert“, sagte er. „Die Mannschaften, die jetzt oben stehen, spielen zum größten Teil schon länger zusammen. Das sind gewachsene Teams. Das wollen wir auch erreichen. Aber das geht nicht in drei Monaten.“

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dpa

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