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"Wir sind Außenseiter"

Von Ahlen lässt vor Pokalspiel Elfmeter üben

München - Mit einer guten Leistung im DFB-Pokal wollen sich die Löwen Selbstvertrauen für den Abstiegskampf holen. 1860-Coach von Ahlen bereitet seine Profis mit speziellem Training auf das Freiburg-Spiel vor.

Wie sich der DFB-Pokal anfühlt, weiß Markus von Ahlen aus eigener Erfahrung. „Wir haben ihn 1993 mit Leverkusen gegen die Hertha-Bubis gewonnen“, erzählte der 1860-Trainer als Einstimmung zum heutigen Pokalmatch der Löwen. Im Finale gegen die zweite Mannschaft der Berliner durfte von Ahlen zwar nicht mitwirken, immerhin stand er im Halbfinale in der Start­elf. 3:0 siegte die Bayer-Elf damals bei Eintracht Frankfurt, das daraufhin Trainer Dragoslav Stepanovic feuerte, der bereits in Leverkusen unterschrieben hatte. Der Serbe übernahm die Werkself noch vor dem Pokalfinale und ist bis heute der einzige Trainer, der im laufenden Wettbewerb ausschied und trotzdem den Pott gewann.

Blick nach vorn: Von Ahlen nach dem Braunschweig-Spiel.

Welche Geschichten die Löwen in dieser Saison noch schreiben werden, steht in den Sternen (oder im Sky-Drehbuch). Mittwochabend gegen Freiburg geht es neben 268.000 Euro DFB-Prämie vor allem darum, „die Situation in der Liga über den Pokal in ein gutes Licht zu bringen“, wie es von Ahlen formuliert. „Wir sind Außenseiter und wollen an die gute Leistung der zweiten Halbzeit gegen Braunschweig anknüpfen, um eine Überraschung herzustellen. Unser Ziel muss es sein, das Glück zu provozieren.“ Im Abschlusstraining ließ von Ahlen auch Elfmeter üben.
Der Druck hält sich im Vergleich zur Liga in Grenzen. Von einer Belastung will der Chefcoach ohnehin nichts wissen. „Druck ist auch was Schönes, was Spannendes“, sagt er. „Mir selber geht es so, dass ich mich auf das Spiel freue.“ Wie die Startelf aussehen wird, ist noch offen. Weigl könnte für Claasen ins erste Glied rücken, Leonardo sei „zumindest eine Alternative für den Kader“, so von Ahlen. Der Brasilianer wäre mit seiner Technik und Dynamik einer, der für Überraschungen sorgen könnte – eigentlich. Von Ahlens Einschränkung: „Leo braucht Freiheiten, was die Defensive angeht. Die Frage ist, wann wir uns erlauben können, ihm diese Freiheiten zu geben.“ Derzeit wohl eher nicht.

lk

Rubriklistenbild: © Christina Pahnke / sampics

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