Aalen zieht vor Gericht

Löwen-Konkurrent gibt nicht auf

Aalen - Zweitligist VfR Aalen gibt sich nach dem Zwei-Punkte-Abzug noch nicht geschlagen. Die Schwaben schöpfen auch das letzte Mittel aus und rufen das Ständige Schiedsgericht an.

 Das kündigte der Klub am Freitagabend an. „Wir wollen mit diesem Schritt versuchen, den aus unserer Sicht unberechtigten Punktabzug zu vermeiden“, sagte das geschäftsführende Präsidiumsmitglied Carl Ferdinand Meidert.

Die DFL hatte Aalen die Punkte wegen wiederholten Verstoßes gegen die Lizenzierungsauflagen abgezogen. Der VfR hat laut DFL in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren sein negatives Eigenkapital verschlechtert. Ende April hatte der Ligavorstand die DFL-Entscheidung als verbandsintern letzte Instanz bestätigt.

Die DFL verwies am Samstag auf SID-Nachfrage auf die Lizenzierungsordnung, die in diesem Punkt keinen Spielraum lässt. „Falls im darauf folgenden Jahr das negative korrigierte Eigenkapital verschlechtert wird, hat dies die sofortige Aberkennung von zwei Gewinnpunkten zur Folge“, heißt es in Anhang 12.

Für Aalen könnte der Punktabzug am Ende entscheidend sein. Mit 31 Punkten (Abzug inklusive) schwebt die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck auch nach dem Sieg am Freitag bei Fortuna Düsseldorf (2:0) in akuter Gefahr.

sid

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