Nach Testspiel-Erfolg

Von Ahlens Urteil zu Leonardo und Mulic

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Markus von Ahlen (l.) erwartet von Leonardo bessere Defensivarbeit.

München - Sind die Reservisten eigentlich die besseren Löwen? Könnte man meinen, wenn man sich den jüngsten Test gegen Wohlen betrachtet. Doch Coach von Ahlen sah auch bei ihnen Verbesserungspotenzial.

Kann es sein, dass Markus von Ahlen in den letzten Wochen in Sachen Mannschaftsaufstellung immer voll daneben gegriffen hat? Scherz beiseite. Tatsache ist aber, dass von jener Elf, die er am Mittwoch im Testspiel gegen den FC Wohlen aufs Feld schickte, mit Ausnahme von Marin Tomasov kein Einziger beim 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf begonnen hat. Und die Reservisten drückten gegen den Tabellenführer der 2. Schweizer Liga aber mal so richtig aufs Gas. 7:1 hieß es am Ende, aber das war nicht die einzige Überraschung.

Daylon Claasen nämlich, der bisher in der 2. Liga kaum überzeugen konnte und schon gar nicht als torgefährlicher Mann aufgefallen war, erzielte bei dem Test in Friedrichshafen sage und schreibe vier Tore. „Daylon war halt immer im richtigen Moment zur Stelle“, kommentierte Markus von Ahlen den Viererpack des südafrikanischen Außenstürmers.

Von Ahlen: Mulic auch in nächster Zeit bei Profis dabei

Auch ein anderes Sorgenkind, der Brasilianer Leonardo, durfte von Beginn an ran. Eine gute Stunde lang. Zuletzt tauchte Leonardo gar nicht mal mehr im Kader auf, seit dem Abgang seines Förderers Ricardo Moniz spielte der Techniker, den viele Fans gerne wieder in der Anfangself sehen würden, kaum noch eine Rolle beim TSV 1860.

Und welchen Eindruck hinterließ Leonardo im Test bei von Ahlen? Zunächst fiel der 31-Jährige mal unter ein wohlwollendes Pauschallob („Alle haben sich aufgedrängt“), und dann fügte der Löwencoach hinzu: „Leonardo hat das gezeigt, was man von ihm kennt: „Qualitäten in der Offensive, und defensiv bemüht. Aber das geht noch besser.“

Fejsal Mulic, der Torjäger aus dem U 21-Team, durfte erstmals bei den Profis ran, ging aber leer aus. Allerdings bereitete der Serbe drei Tore vor, und von Ahlen will den 2,03 m großen Hünen weiterhin im Auge behalten: „Solche Testspiele tun der Entwicklung von Fejsal gut, und er wird auch in der nächsten Zeit bei den Profis mittrainieren.“

tz

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