Trainer Runjaic schwört auf die gelbe Frucht

Alles Banane bei den Löwen - nicht allen schmeckt's

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Kai Bülow nach dem schweißtreibenden Training mit der Banane danach.

Bad Waltersdorf - Die Löwen-Spieler trifft man derzeit nach dem Training vornehmlich kauend an. Das liegt daran, dass Trainer Kosta Runjaic den Speiseplan angepasst hat - mit Bananen.

Die Banane ist als begehrte Sportlernahrung nicht zuletzt den Freunden des Radsports vertraut. Erinnert sei an die Tour de France, bei der Millionen von Deutschen Jan Ullrich Etappe für Etappe zuschauten, wie er eine gelbe Frucht nach der anderen verschlang.

Eher ungewohnt ist der Einsatz der Banane im Fußball. Spektakulär in Erscheinung getreten ist sie zwar einst, als Oliver Kahn damit beworfen wurde. Inzwischen wird die Banane aber von Fußballprofis vornehmlich vertilgt. Seit 1860-Coach Kosta Runjaic und seine trainingswissenschaftlich versierten Helfer die Regie führen, gibt es bei der täglichen Schwerarbeit vor allem eines: Bananen. Und verabreicht wird das Obst nicht selten vom Chef Runjaic persönlich.

Tatsächlich birgt die schnelle Malzeit so viele Vitamine, Mineralstoffe und Kohlenhydrate, dass sie einen Energieriegel locker ersetzt. Somit trifft man die Sechziger derzeit nach dem Training vornehmlich kauend an.

Durchaus möglich, dass die tägliche Obstkur nicht jedermanns Geschmack ist. Ein Spieler, der nicht genannt werden wollte, räumte in Bad Waltersdorf denn auch ein: Ein bisschen würden sie ihm schon zum Hals heraushängen, die Bananen. Aber für die Fitness mache man natürlich alles.

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