Er wäre ablösefrei zu haben

Dieser Hochkaräter hat sich über 1860 erkundigt

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Andreas Ivanschitz spielte in der Bundesliga für den FSV Mainz 05.

Bad Häring - Wann passiert denn nun endlich was in Sachen Transfers beim TSV 1860? An Gerüchten mangelt es nicht, jetzt kursieren schon wieder neue Namen. Allein, am Vollzug fehlt's.

Roman Wöll ist langsam der Verzweiflung nahe. Der „Allesfahrer“ ist natürlich auch im Trainingslager vor Ort und schaut den Löwen bei jeder Trainingseinheit auf dem Sportplatz von Kirchbichl zu. Aber er sieht nur Spieler, die er schon mehr oder weniger lange kennt. „Wann kimmt denn endlich a Neier?“, fragt er jedes Mal, „de miassn doch endlich wos doa.“ 

Gerhard Poschner sind aber größtenteils die Hände gebunden, da keine Klarheit bestehen soll, wie hoch das Budget ausfällt, mit dem man sich an Einkäufe heranwagen kann. Außerdem ist offenbar auch jede Idee des Sportchefs abhängig von der Einschätzung der drei Präsidenten-Berater Peter Grosser, Karsten Wettberg und Thomas Miller, auf deren Meinung Sigi Schneider großen Wert legt. Ein kompliziertes Geflecht.

Bilder: Spaß und Abkühlung - Die Löwen gehen Wasserskifahren

Trotzdem könnte bis Donnerstag oder Freitag noch ein weiterer Transfer über die Bühne gehen. Jener von Mensur Mujdza, 31-jähriger Abwehrspieler des SC Freiburg. Der Bosnier ist für die Position des rechten Verteidigers eingeplant, da Gary Kagelmacher künftig als Sechser fungieren soll, was er in den bisherigen Testspielen hin und wieder schon gemacht hat. 

Ein weiterer Name, der bei den Löwen gehandelt wird: Andreas Ivanschitz (31), ehemaliger österreichischer Nationalspieler mit 69 Einsätzen und zwölf Toren für das ÖFB-Team. Zuletzt spielte er beim spanischen Erstligisten Levante, ist aber seit Ende der Saison vertragslos und wäre ablösefrei zu haben. Der offensive zentrale Mittelfeldspieler war einst auch beim Bundesligisten Mainz 05 unter Vertrag und traf sich vor einiger Zeit mit seinem damaligen Mitspieler und Landsmann Julian Baumgartlinger auf einer Geburtstagsfeier.

Ivanschitz, so erfuhr die tz, erkundigte sich beim Ex-Löwen Baumgartlinger bei dieser Gelegenheit ausführlich über die Verhältnisse bei 1860 und ob das eine Adresse sei, zu der er ihm raten würde.

Auch das Thema Peniel Mlapa scheint bei Sechzig noch nicht aus der Welt. Der Angreifer, der seine Profikarriere bei den Löwen 2009 unter Ewald Lienen startete, zuletzt in Nürnberg spielte und nach wie vor bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag steht, soll für Gerhard Poschner immer noch eine Option sein. Mlapa besitzt auch zwei, drei Angebote aus England, soll aber bereit sein, noch einige Tage zu warten, ob doch noch etwas mit einer Rückkehr zu 1860 geht.

1860-Ticker: Spaß und nasse Löwen beim Wasserskifahren

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