Keine Stabilität mehr im Knie

Vallori bangt: Verdacht auf Kreuzbandriss

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In der Nachspielzeit musste Guillermo Vallori behandelt werden, schleppte sich nur noch über das Feld.

München - Der abstiegsbedrohte TSV 1860 muss für das letzte Saisonspiel beim Karlsruher SC wohl ohne Abwehrspieler Guillermo Vallori planen.

Gestützt auf Medien-Chef Thomas Blazek humpelte Guillermo Vallori eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff in die Interview-Zone der Allianz Arena. Das rechte Knie des Spaniers war dick bandagiert. Wie schlimm die Verletzung ist, die sich Vallori etwa eine Viertelstunde vor Spielschluss zugezogen hat, war zunächst noch nicht klar. Aber der Innenverteidiger, der mit seinem Kopfballtreffer zum 1:1 die Wende für die Löwen eingeleitet hatte, droht im alles entscheidenden letzten Spiel am kommenden Sonntag beim Karlsruher SC auszufallen. Es besteht sogar Verdacht auf Kreuzbandriss! „Passiert ist das Ganze nach einem Sprung“, sagte der 32-Jährige. „Ich hatte keine Stabilität mehr im Knie. Wenn der Fuß nach rechts wollte, ging das Knie nach links. Laufen ging noch einigermaßen, aber ich habe jeden Ball nur noch mit dem linken Bein gespielt.“

Die Freude über den Sieg und sein Tor trübte die Verletzung allerdings nur wenig. „Ich wollte heute unbedingt ein Tor machen“, sagte Vallori. „Und als es dann tatsächlich passierte, war es wie ein Traum. Den Sieg dürfen wir heute genießen, aber dann geht’s weiter im Abstiegskampf.“ Was in Zukunft mit ihm passiert, ist offen. Vallori: „Es war wohl mein letztes Heimspiel hier, denn ich habe keinen Vertrag mehr. Aber es wäre schon auch ein Traum für mich, wenn ich doch hierbleiben könnte.“

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tz

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