Ex-Löwe fädelte den Transfer ein

Update: Wood-Wechsel zum VfB nicht fix

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Bobby Wood im Löwen-Trikot? Das dürfte wohl nicht mehr passieren - der Angreifer wechselt zum VfB Stuttgart.

München - Seine Tore in den Länderspielen gegen die Niederlande und Deutschland waren eine eindrucksvolle Bewerbung - nun hat Löwen-Stürmer Bobby Wood offenbar einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Update:

Nach tz-Informationen ist der Transfer lange nicht in trockenen Tüchern. „Bobby will zwar unter allen Umständen weg von 1860“, sagte Poschner. „Aber es gibt mehrere Interessenten für ihn. Und wenn er geht, dann wollen wir natürlich den höchstmöglichen Preis für ihn herausholen.“

Einigung mit dem VfB Stuttgart

Eigentlich wollten die Löwen Bobby Wood unbedingt halten. "Torsten Fröhling und ich wollen Bobby in der kommenden Saison bei uns haben", hatte Sportchef Gerhard Poschner vergangene Woche erklärt.

Doch die Aussicht, bei den Löwen zu bleiben, war für den US-Amerikaner wohl zu schlecht im Vergleich zu den Angeboten, die den 22-Jährigen nicht erst seit seinen beeindruckenden Länderspieltreffern gegen die Niederlande und Deutschland erreichten. Nach "Bild"-Informationen ist sich Wood nun mit dem VfB Stuttgart über einen Wechsel einig geworden.

Der Angreifer, der nach seiner halbjährigen Leihe zu Erzgebirge Aue nach dem Saisonende offiziell an die Grünwalder Straße zurückkehren sollte und bei den Löwen noch einen laufenden Vertrag bis Sommer 2016 hatte, soll den klammen Sechzgern eine Ablöse von rund 1,2  bis 1,6 Millionen Euro einbringen.

Ex-Löwe Schmidt arbeitet jetzt als VfB-Scout

Pikantes Detail der Personalie: Ex-Löwen-Coach Alex Schmidt hat den Transfer zum VfB eingefädelt. Der 46-Jährige arbeitet inzwischen als Scout für die Schwaben, kennt Wood, der als 14-Jähriger zu den Blauen kam, noch aus seiner Zeit als Jugend- und Amateurcoach bei 1860.

Allzu schwer dürfte ihm das Überreden Woods nicht gefallen sein: Der Stürmer war in der vergangenen Saison bei den Löwen in Ungnade gefallen, der damalige Coach Markus von Ahlen schob ihn zu den 1860-Amateuren ab, dann folgte die "Flucht" nach Aue.

Und falls die letzte Überzeugung noch gefehlt hat, dürfte Jürgen Klinsmann nachgeholfen haben: Der aktuelle US-Nationalcoach trug von 1984 bis 1989 selbst das Trikot mit dem roten Brustring und stieg in Stuttgart vom Talent zum Topstürmer auf. Eine Entwicklung, die nun auch Bobby Wood nehmen könnte...

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