Kündigungsschutzklage

1860 einigt sich vor Gericht mit gekündigtem Scout

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Peer Jaekel (l.) mit Ex-Geschäftsführer Thomas Eichin (Mitte) und Ex-Trainer Kosta Runjaic.

In der Kündigungsschutzklage von Ex-Löwen-Scout Peer Jaekel gegen den TSV 1860 haben sich beide Partien einigen können.

München - Der TSV 1860 hat sich am Freitag vor dem Arbeitsgericht München laut SZ mit seinem gekündigten Scout Peer Jaekel geeinigt. Die Löwen in Person von Anwalt Tassilo König boten Jaekel eine Lohnfortzahlung bis Ende Juni diesen Jahres, 100.000 Euro Abfindung, eine Erklärung zur Niederlegung der vom Verein vorgebrachten Vorwürfe und ein "Arbeitszeugnis mit der Note gut". Allerdings kann der TSV das Angebot bis Mittwoch noch zurückziehen.

Jaekel war vom TSV 1860 im Januar gekündigt worden. Hintergrund war die Verpflichtung des polnischen Nationalspielers Sebastian Boenisch im November, der verletzungsbedingt erst in der Rückrunde für die Löwen spielen konnte. 1860 warf Jaekel vor, Boenisch empfohlen zu haben, obwohl er wusste, dass dieser verletzt und untauglich gewesen war.  Jaekel hatte daraufhin eine Kündigungsschutzklage eingereicht. Beim ersten Gerichtstermin Mitte März (am gleichen Tag gab es auch Verhandlungen mit Ex-Trainer Kosta Runjaic und Ex-Geschäftsführer Thomas Eichin) hatten sich beide Parteien nicht einigen können.

Im Juli stehen für den TSV 1860 noch die beiden Gerichtstermine mit Ex-Trainer Runjaic und Ex-Geschäftsführer Eichin an. Sie klagen auf Gehaltsfortzahlung.

fw

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