Degradierter Keeper hochmotiviert

Kiraly spricht über die Haar-Attacke

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Gabor Kiraly trainierte am Dienstag erstmals mit der U21.

München - Der in die U21 strafversetzte Gabor Kiraly hat sich zu der "Haar-Attacke" gegen Gary Kagelmacher während des Spiels gegen Leipzig geäußert. Trotz seiner Degradierung zeigt sich der Ungar nach wie vor hochmotiviert.

Ab nach ganz hinten zum Fünferplatz hieß es am Mittwoch für die strafversetzten Gabor Kiraly, Yannick Stark, Daniel Adlung und Julian Weigl. Zum Training mit der U21. Nur, viel U21 war nicht da: Trainer Torsten Fröhling, Michael Kokocinski und Florian Schwaiger – das war’s. Der Rest war nach der 1:3-Derby-Niederlage beim Auslaufen. Die Profis also in der Überzahl. Fröhling ließ die sechs am Anfang in hohem Tempo im Kreis laufen und permanent Doppelpässe spielen – begleitet von lautstarken Kommentaren des Trainers. „Es hat Spaß gemacht“, sagte Kiraly hinterher, „Motivation ist bei mir in jedem Training vorhanden.“

Bilder: Hier schuften die degradierten Löwen mit der U21

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Auch zur Bestrafung äußerte sich der 38-Jährige: „Ich beschäftige mich nicht mit Entscheidungen, sondern ich lebe jetzt mit der Möglichkeit, was ich daraus mache. Ich will einfach weiterabeiten.“ Deshalb hat er Fröhling auch gefragt, ob er am Freitag eine Extraschicht einlegen könne. Zu seiner Haar-Attacke gegen Gary Kagelmacher, die ihm die Strafe eingebracht hat, meinte Kiraly: „So etwas mache ich ganz selten. Aber wenn, dann muss es schon einen richtigen Grund dafür geben. Den sage ich jedoch nicht…“

tz

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