Polizei im Dauereinsatz

Bei 1860-Pleite: Schläge, Pyro-Wurf, Festnahmen

München - Rund um die 0:1-Pleite des TSV 1860 gegen Fortuna Düsseldorf war die Polizei im Dauereinsatz. Die Bilanz: abgebrannte Pyros, Schlägereien, umgekippte Dixi-Klos und ein Böllerwurf in der Arena.

Bereits in der Nacht auf Montag zog eine Gruppe von rund 15 bis 20 Düsseldorf-Fans in Richtung Marienplatz und anschließend weiter zum Sendlinger Tor. Auf der Wegstrecke beschädigten sie diverse Gegenstände, insbesondere warfen sie Baustellenbeschilderungen, Dixi-Toiletten und Mülltonnen um, schlugen gegen Scheiben und Fahrzeuge. Zudem zündeten sie, entlang der Wegstrecke, pyrotechnische Gegenstände. Im Bereich Sendlinger Tor wurden von Polizeieinsatzkräften sechs Personen aus dieser Gruppe festgenommen. Sie wurden jedoch nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Vor dem Spiel am Montagabend in der Allianz Arena wurden dann aus einer Gruppe von Löwen-Fans Böller im U-Bahnhof Marienplatz gezündet. Durch die U-Bahn-Wache konnten sieben Personen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Bei der Durchsuchung wurden bei einem Jugendlichen Feuerwerkskörper gefunden. Der 16-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

1860-Niederlage gegen Fortuna: Bilder & Noten

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Kurz vor Ende der ersten Halbzeit zündeten Löwen-Fans im Block 131 einen Böller und warfen ihn in die unteren Ränge der Arena. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Der „Böllerwerfer“ konnte festgenommen werden. Kurz nach Spielende verließen die 1860-Ultras ihre Blöcke und versammelten sich hinter den jeweiligen Windschutztoren. In größeren Gruppen gingen sie in Richtung Ausgang Süd. Dort trafen sie auf abwandernde Fortuna-Anhänger. Es bahnte sich eine Schlägerei an. Die Löwen-Ultras hatten sich dabei teilweise vermummt. Polizeieinsatzkräfte schoben die beiden Fanlager sofort auseinander und konnten somit eine weitere Eskalation verhindern. Trotzdem kam es bei dieser Auseinandersetzung zu einer Körperverletzung. Drei Personen konnten daraufhin festgenommen werden.

ole

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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