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Gegen Fürth II: Hier muss sich Biero noch entscheiden

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Von: Florian Fussek

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Daniel Bierofka © sampics / Stefan Matzke

1860 München bittet am Freitag die zweite Mannschaft von Greuther Fürth zum Tanz - spätestens dann muss Trainer Daniel Bierofka sich in vielen Fragen entschieden haben.

München - Es gibt Probleme, die ein Trainer gerne hat. Der Löwen-Kader ist spätestens mit den Rückkehrern Nono Koussou und Benjamin Kindsvater pickepacke voll. „Für mich als Trainer ist das gut, dementsprechend ist auch die Qualität im Training hoch“, sagte Daniel Bierofka. Vor dem Heimspiel am Freitag gegen Fürth (19.00 Uhr) hat er die Qual der Wahl:

Tor

„Marco Hiller hat einen extremen Sprung gemacht. Er ist viel ruhiger und nicht hektisch. Auf der Linie wissen wir, dass er Weltklasse ist“, lobte Bierofka seinen Stammkeeper nach dem Sieg in Garching. Es war das sechste Zu-null-Spiel in Folge! Hiller zeigt genau zum richtigen Zeitpunkt gute Leistungen. Doch Neuzugang Hendrik Bonmann scharrt mit den Hufen – bald ist der 23-Jährige zurück im Mannschaftstraining.

Abwehr

Kapitän Felix Weber ist gesetzt. Doch auf den anderen Positionen herrscht Konkurrenzkampf! In Seligenporten fand sich Jan Mauersberger plötzlich auf der Ersatzbank. Für ihn rückte Phillipp Steinhart nach innen. Der Neuzugang kann zudem auf der linken Seite spielen, wo er in Garching Christian Köppel verdrängte. Als Innenverteidiger ist auch Aaron Berzel einsetzbar. Rechts kämpfen Eric Weeger und Nicholas Helmbrecht um einen Platz. Auch Rückkehrer Koussou kommt dafür infrage.

Mittelfeld

In Garching setzte Bierofka zum ersten Mal in dieser Saison auf eine Doppelsechs im Mittelfeld. Daniel Wein und Berzel spielten vor der Abwehr. Allen voran Nicolas Andermatt möchte seinen Stammplatz in der zentralen Position zurückholen. Mit Lukas Genkinger und Dennis Dressel stehen noch zwei weitere Spieler für diese Position im Kader. Auch Steinhart spielte schon in der Zentrale. Im Pokal durfte Ugur Türk im 4-3-3-System im offensiven Mittelfeld ran. Auch Martin Gambos ist eine Option, doch das Talent stagniert derzeit in seiner Entwicklung. In anderhalb Monaten dürfte auch Regisseur Timo Gebhart wieder dabei sein. „Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich zurückzukommen“, kündigte er an. Keine Option ist der zuletzt gehandelte Daniel Adlung, der laut Bild zu Adelaide United wechselt. Im linken Mittelfeld ist derzeit kein Vorbeikommen an Nico King-Karger. Rechts kämpfen Kindsvater, Helmbrecht und Koussou – auch Markus Ziereis spielte dort schon.

Angriff

Sascha Mölders ist vorne gesetzt. Ziereis kann für ihn oder wie in Garching oder gegen Ingolstadt II hinter bzw. neben ihm spielen.

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