Auch den König von Giesing freut's

Standard-Tore: Sechzig hat eine neue Stärke

Kaiserslautern - Sechzig hat das rettende Ufer im Blick - dank der neuen Stärke bei Standards. Auch Trainer-Legende Karsten Wettberg staunt über den Wandel der Blauen.

Schwache Standards? War einmal bei Sechzig. Fünf der letzten sechs Löwen-Tore resultierten aus ruhenden Bällen, auch am Dienstag traf Kai Bülow beim 1:0 in Kaiserslautern nach einer Freistoßflanke von Michael Liendl. Benno Möhlmanns verschärftes Standard-Training trägt also Früchte. "Wir haben uns stark verbessert", sagt Bülow. Und wie wichtig diese Waffe speziell im spielerisch eher limitierten Unterhaus ist, muss man niemandem erzählen, der die Spiele regelmäßig verfolgt.

Karsten Wettberg, der König von Giesing, ist einer davon. "Ich muss sagen, dass der Liendl die meisten Ecken und Freistöße wirklich gut reinbringt", meinte Wettberg am Dienstag gegenüber der tz. "Und vor Kai Bülow ziehe ich meinen Hut. Er ist sicher nicht der brillanteste Fußballer, aber was er an Kampfgeist und Führungsqualitäten auf den Platz bringt, das ist genau das, was diese Mannschaft braucht. Respekt vor dieser Leistung! Auch das nötige Glück ist anscheinend zurück, wenn ich an den Lattenschuss der Lauterer in der Nachspielzeit denke."

Wie es jetzt weitergeht? Wettberg: "Ich hoffe auf 30.000 Zuschauer am Freitag gegen Sandhausen. Noch ein Sieg, dann wäre es die perfekte Woche."

lk

Rubriklistenbild: © MIS

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