1860-Verteidiger freut sich auf Freiburg

Wittek: "30.000 Zuschauer - das wäre ein Zeichen"

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Jubelnde Fans: Darauf hoffen die Löwen auch am Samstag.

München - Auch wenn der Saisonstart in Heidenheim daneben ging, hofft Maxi Wittek beim anstehenden Heimspiel gegen den SC Freiburg auf eine tolle Kulisse. Angst vor einem Breis-GAU haben die Löwen nicht.

Für viele Löwen-Fans sind die irrlichternden Sechziger schon seit Jahren nur noch mit einer großen Portion (Selbst)ironie zu ertragen. Mittwoch konnte auch Trainer Torsten Fröhling seine sarkastische Ader nicht mehr verbergen. „Na das war mal was für die Augen heute! Ne richtig hohe Qualität“, bilanzierte der Coach zum Schluss der Trainingseinheit, in der sich das Gros der Spieler beim Flanken- und Abschluss-Üben nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte.

Bestrafen die Fans ihre Löwen?

Maxi Wittek hat keine Angst vor dem Breis-GAU.

Darauf angesprochen relativierte Fröhling seine Bemerkungen wenig später zwar insofern, als ein Teil der Spieler am Ende der intensiven „Belastungseinheit“ einfach nicht mehr die „nötige Konzentration aufgebracht“ habe, trotzdem kamen die Delinquenten wie Stephan Hain, Gary Kagelmacher und Christopher Schindler nicht ungeschoren davon. „Sie haben das ganze Trainingszeug einsammeln dürfen“, sagte Fröhling. „Strafe muss sein.“
Fragt sich nur, wie hoch die Strafe der Fans am Samstag ausfallen wird, wenn die Löwen zum ersten Saison-Heimspiel den SC Freiburg empfangen. Maxi Wittek glaubt gegen den Bundesliga-Absteiger zumindest an ein knapp halbvolles Stadion. „Ich hoffe, dass 30.000 kommen, das wäre ein Zeichen an uns“, sagt der Linksverteidiger. In der Geschäftsstelle geht man derzeit indes nur von 22.000 Besuchern aus. Im Vorjahr gegen Brause-Aufsteiger RB Leipzig (0:3) waren noch 32.000 gekommen, im Jahr zuvor gegen den FSV Frankfurt allerdings lediglich 16.500.

Wittek: "Können jeden Stürmer unter Kontrolle kriegen"

Angst vor einem Breis-GAU haben sie bei den Löwen nicht. „Auf keinen Fall!“, sagt Wittek. „Ich freue mich auf das Spiel!“ Natürlich sei das 6:3 der Freiburger gegen den 1. FC Nürnberg am Montagabend eine „gute Nummer“ gewesen (Fröhling). „Aber“, gibt Wittek zu bedenken, „sie haben mit zwei Elfmetern zu Beginn auch einen sehr guten Start erwischt und bei einer 4:0-Führung drei Tore nacheinander kassiert.“

Wie man Hattrick-Schütze Nils Petersen stoppen könne? Witteks Rezept: „Wenn wir in der Verteidigung geschlossen auftreten, dann werden wir jeden Stürmer unter Kontrolle kriegen.“ Klingt fast schon zu einfach, um wahr zu werden.

lk

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