User diskutieren 1860-Personalie

Moniz-Deal: "Fußballverhinderer hatten wir genug"

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Ricardo Moniz' Verpflichtung hat einige Diskussionen unter unseren Usern ausgelöst.

München - Die Verpflichtung von Ricardo Moniz als Trainer beim TSV 1860 hat für große Überraschung gesorgt - auch unter unseren Usern. Lesen Sie hier, was die Nutzer in unserer Community und bei Facebook von der Personalie halten.

Zäh wie Kaugummi zog sich die Suche bei den Löwen hin - und am Ende zauberte Löwen-Geschäftsführer Gerhard Poschner einen Namen aus dem Hut, der vielleicht nicht jedem Fan auf Anhieb ein Begriff war: Ricardo Moniz übernimmt die Trainerposition beim TSV 1860 München.

Die Personalie hat bei unseren Usern in der Community und auf der Facebook-Seite TSV 1860 News für einigen Diskussionsstoff gesorgt. Viele sind überrascht, einige hoffnungsvoll, wenige pessimistisch.

User fordern auch neue Spieler

User "Giesing" findet allein die Tatsache, dass der Name bei den Spekulationen der letzten Wochen nicht auftauchte, bemerkenswert: "Auch wenn ich den Herren nicht kenne, muss ich eine positive Sache feststellen: Der Verein hat es geschafft, den Kandidaten bis zuletzt geheim zu halten. Das ist schon ein Fortschritt..."

"Q" hingegen verspürt bereits Aufbruchsstimmung: "So, jetzt noch einen guten Stürmer, einen Spielmacher und einen Abwehrspieler, dann kann's los gehen." Nutzer "Achtundsechziger" empfindet die Verpflichtung als Überraschungscoup, ihm gefällt das von Moniz favorisierte 4-3-3-System. "Er lässt holländisch offensiv spielen. Mit etwas Glück kann man in einiger Zeit wieder Fußball sehen bei den Löwen. Fußballverhinderer hatten wir genug! Und gute Kontakte nach Holland können nicht schaden, solange man es nicht übertreibt!"

User "fußballfan" möchte, dass Löwen-Geschäftsführer Gerhard Poschner weitere Personalien festzurrt: "Trainer hin, Trainer her. Es müssen endlich gute Spieler gekauft werden."

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Moniz gilt als Anhänger der Ideen des niederländischen Star-Trainers Wiel Coerver, der in den 60ern und 70ern revolutionäre Schritte unternahm und bis heute in seiner Heimat als "Albert Einstein des Fußballs" bezeichnet wird.

Bei Facebook stößt sich User "Wolfgang S." daran: "Wir brauchen keinen Einstein, sondern einen, der den Jungs Feuer unterm Hintern macht, Selbstvertrauen gibt, Spielkultur, Spielfreude, damit 1860 wieder dahin kommt, wo wir hingehören!! Nur mit Ideen gewinnt man nix!!!" Positiver sieht das Ilan Aslan S. auf Facebook: "Er ist vom Charakter und Erfahrung genau der Richtige, der den Jungs in den Arsch tritt ... Super Verpflichtung!"

"Jetzt motzt ned scho wieder"

Auf den Magen geschlagen zu haben scheint die Personalie User "Na Servus" - er spielt mit dem wohl nicht ganz ernst gemeinten Gedanken, die Vereinszugehörigkeit zu wechseln: "So... mir reicht's. Was ham die da wieder für einen ausgegraben ... naja mir is des jetzt a wurscht. ich mach's wie der Jeremies und wechsel zu den Roten. Mein Leben lang hab ich der Erfolglosigkeit getrotzt und war immer scho blau ... aber irgendwann reicht's."

Versöhnlicher klingt da schon "Christian B.": "Jetzt lasst ihn doch einfach mal in Ruhe arbeiten und motzt ned scho wieder. Vielleicht wird es ja was. Leider wurde er zu spät verpflichtet und wird wieder keinen vernünftigen Kader zusammenstellen können, und dann wird er wieder zerrissen. Gebt ihm ne Saison, hängt die Kirschen ned zu hoch und lasst ihn in Ruhe arbeiten."

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