Ex-Kapitän lobt Adlung und Co.

Weigl: Junge Löwen brauchen Führungsspieler

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Julian Weigl.

München - Bei der Niederlage in Nürnberg war die Start-Elf der Münchner Löwen so jung wie lange nicht. Für Ex-Kapitän Julian Weigl spielt das Alter keine Rolle. Er macht aber auch eine Einschränkung.

Es fehlt weiterhin an Konstanz. Sportlich stehen die Löwen am Abgrund, kämpfen weiterhin um den Klassenerhalt. Der Mannschaft fehle es an Erfahrung, lautet der öffentliche Tenor. Doch Trainer Markus von Ahlen betont immer wieder, am eingeschlagenen Weg mit jungen, hungrigen Spielern festhalten zu wollen. Bei der 1:2-Niederlage in Nürnberg betrug das Durchschnittsalter der 1860-Start-Elf gerade einmal 23,3 Jahre. Mit Julian Weigl (19), Maximilian Wittek (19), Marius Wolf (19), Fejsal Mulic (20) und dem später eingewechselten Korbinian Vollmann (21) kamen sechs Akteure aus der eigenen Talentschmiede.

"Klar ist es nicht einfach für die Jungs, wenn sie in so einer schwierigen Situation reingeschmissen werden", sagte Weigl der Bild. "Aber junge Spieler haben nichts zu verlieren, können einfach darauf los spielen." Doch ganz ohne Führungsspieler, an denen sich die Youngster orientieren können, ginge es auch nicht. "Es ist wichtig, Mitspieler zu haben, die vorangehen, ballsicher sind und die man immer anspielen kann, wie zum Beispiel Daniel Adlung, Valdet Rama und Rubin Okotie", meint der 19-Jährige. Bleibt für Sechzig zu hoffen, dass dieses Trio den Klub auch wieder in höhere Tabellengefilde führt.

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