Löwen-Trainer schweigt, aber:

Kein Maulkorb für Moniz

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Ricardo Moniz war angehalten, am Donnerstag nicht mit der Presse zu sprechen.

München - Eigentlich wollten die Pressevertreter am Donnerstag ein paar Zitate von Löwen-Trainer Ricardo Moniz in ihre Blöcke kritzeln. Aber denkste! Der Coach durfte nicht reden.

Am Donnerstag Mittag nach dem Training: Ricardo Moniz geht Richtung Kabine, bleibt dann stehen, um Fragen der Journalisten beantworten zu wollen. Denkste! In diesem Moment greift Nora Kosack, Mitarbeiterin der Pressestelle, ein und sagt: „Heute kein Gespräch mit der Presse.“ Der Löwentrainer blickt sie an und fragt: „Keine Gespräche, nein?“ „Nein“, erwidert Kosack, „ich habe da eine klare Anweisung.“ Moniz zuckt die Schultern, hebt bedauernd die Arme in Richtung der Presseleute und geht zum Duschen.“ Allgemeine Verwunderung – ein Maulkorb für den Trainer?

Nein, hieß es von 1860, „kein Maulkorb.“ Es sei mit Moniz so abgemacht gewesen, dass er an diesem Tag keine Pressegespräche führen sollte. Und Geschäftsführer Markus Rejek meinte, leicht schmunzelnd, zu dem ganzen Thema: „In manchen Situationen ist es besser, den Mund zu halten…“

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