Fans küren Spieler der Saison

Trotz Platz 7: Diese Top-Werte erzielten die Löwen

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Gabor Kiraly wurde zum besten Löwen-Spieler der Saison 2013/2014 gewählt.

München - Klare Sache: Bei der Wahl zum "Löwen der Saison 2013/2014" waren sich die Fans einig. Die Entscheidung fiel deutlich auf Keeper Gabor Kiraly.

Zum Abschluss der Spielzeit haben die Sechziger ihre Fans via Facebook gefragt, wer ihr "Löwe der Saison 2013/2014" ist. Und das Ergebnis fiel eindeutig aus: Beim Bilder-Voting setzte sich Keeper Gabor Kiraly überlegen durch. Auf Rang zwei landete Moritz Stoppelkamp, gefolgt vom erst in der Winterpause verpflichteten Yuya Osako.

Die Wahl Kiralys ist dabei keine Überraschung. Satte 72,48 Prozent aller Torschüsse konnte der 38-Jährige entschärfen. Zudem absolvierte er alle 34 Saisonspiele über die volle Distanz.

Der Zweitplatzierte Moritz Stoppelkamp war zudem in der abgelaufenen Spielzeit der Top-Vorbereiter der 2. Bundesliga. 13 Vorlagene bedeuten den Top-Wert aller Profis im Unterhaus. Hinzu kamen sechs Treffer. Auch gab er die meisten Torschüsse ab (123).

Weitere Top-Werte der Löwen-Spieler

  • Yuya Osako brauchte nur 221,5 Minuten pro Tor.

  • Markus Steinhöfer hatte pro Spiel durchschnittlich 73,42 Ballkontakte.

  • Bei Stephan Hain kamen 84,21% der Pässe beim Mitspieler an.

  • Guillermo Vallori gewann mit 63,79% die meisten Zweikämpfe.

  • Yannick Stark verübte pro Spiel nur 1,74 Fouls.

Top-Werte der Mannschaft

  • 1860 blieb als einziges Team nach Eckbällen ohne Gegentor.

  • Nur Kaiserslautern ließ weniger Gegentreffer nach Flanken zu (drei) als 1860 (vier).

  • Ligaweit gaben die Löwen-Mittelfeldspieler die meisten Torschüsse ab (313).

  • Nur Ingolstadt ließ weniger Kopfball-Gegentore zu (drei) als Sechzig (vier).

fw

Saison-Rückblick: Achterbahnfahrt bei den Löwen

Mit einem neuen Präsidenten geht der TSV 1860 München in die Spielzeit 2013/2014. Gerhard Mayerhofer ruft für die Löwen die Jagdsaison aus. Klares Ziel: der Aufstieg in die Bundesliga. © MIS
Gestartet wurde das Unterfangen mit Trainer Alexander Schmid. Doch nach sechs Spieltagen und einer 0:2-Pleite gegen den SV Sandhausen ist für den 45-Jährigen schon wieder Schluss. © MIS
Auf ihn folgt mit Friedhelm Funkel ein prominenter Name. Der erfahrene Coach ist in seiner Karriere bereits fünf Mal aufgestiegen. Mit ihm wollen die Sechzger endlich den Sprung zurück in die Erstklassigkeit schaffen. © MIS
Sportliches Highlight ist ganz klar das DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund. In der zweiten Runde spielen die Löwen in der ausverkauften Allianz Arena gegen den BVB. Erst in der Verlängerung unterliegt man dem Vize-Meister aus Dortmund. © MIS
Im Fokus steht an der Grünwalder Straße aber wie jedes Jahr nicht nur das Sportliche. Vor allem auf Vorstandsebene kehrt keine Ruhe ein. Mit Robert Schäfer muss der Geschäftsführer den Hut nehmen. Zu einem frühen Zeitpunkt der Saison bereits die zweite personelle Veränderung.  © sampics / Stefan Matzke
Nachfolger von Schäfer wird Markus Rejek. Der frühere Dortmunder bringt 14 Jahre Erfahrung von den Borussen mit und soll das Image der Löwen aufbessern. © MIS
Im Liga-Alltag herrscht die Hinrunde über Tristesse. Zur Winterpause liegt man nur auf Rang acht. Allerdings liegt der Relegationsplatz Drei in Reichweite. Mit den Winter-Neuzugängen um den Japaner Osako soll im Jahr 2014 der Sprung auf einen Aufstiegsplatz gelingen.  © MIS
Doch der TSV 1860 München verabschiedet sich im Laufe der Rückrunde ziemlich schnell aus dem Aufstiegsrennen. Als absehbar ist, dass es auch in dieser Saison nichts mit der Rückkehr in die erste Liga wird, muss Sportchef Florian Hinterberger seinen Posten räumen.   © sampics
Und auch Friedhelm Funkel darf nicht weitermachen. Seine Vorstellungen passen nicht mit denen der Vereinsführung zusammen. Nach der peinlichen 0:3-Niederlage gegen den Karlsruher SC wird der Trainer vorzeitig entlassen. © MIS
Für ihn übernimmt Interimstrainer Markus von Ahlen, der aus den letzten fünf Partien noch zehn Punkte holt. Seine Chancen auch nächste Saison den Trainerposten inne zu haben stehen dadurch nicht schlecht.  © MIS
Das behauptet zumindest der neue Sportdirektor Gerhard Poschner. Unter seiner Führung soll eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt werden, die nächstes Jahr den Aufstieg in Angriff nimmt. © sampics
Erste Veränderungen hat Poschner schon eingeläutet. Mit Benny Lauth und Daniel Bierofka verabschiedete der Verein beim letzten Heimspiel der Saison zwei "echte" Löwen. Bei beiden wurden die auslaufenden Verträge nicht verlängert.  © MIS

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