Poschner beruhigt: „Sind auf gutem Weg“

Tabellenletzter! Die Löwen am Boden - und jetzt?

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Auf Markus von Ahlen (M.) kommen schwere Zeiten zu, drei ­Niederlagen ­in Folge musste nicht mal ­Ricardo ­Moniz hinnehmen.

München - Drei Pleiten in folge, Tabellen-Schlusslicht, der Trainerwechsel-Effekt völlig verpufft - bei den Löwen brennt der Baum. Sportchef Poschner versucht, die Gemüter zu beruhigen.

Am Tag danach wurden wieder die Statistiken hervorgekramt. „Wir hatten mehr Ballbesitz, mehr Torchancen, haben bei den Standards Fortschritte gemacht - ich habe auch sonst in vielen Kleinigkeiten Fortschritte gesehen.“ All das zählte Markus von Ahlen am Montag auf; an den deprimierenden Tatsachen änderte es indes nichts: Bei der 1:2-Heimpleite gegen keineswegs überragende Braunschweiger kassierten die Löwen die dritte Niederlage in Folge und sind Tabellenletzter. So weit ist man beim TSV 1860 mittlerweile: Man zieht Hoffnung aus Niederlagen, aller Abstiegsgefahr zum Trotz.

„Viele Dinge haben mich gegen Braunschweig positiv gestimmt“, erklärte auch Sportchef Gerhard Poschner. Die Mannschaft habe „versucht, ein gutes Spiel zu machen, und das ist ihr in Anbetracht der Situation auch zeitweise gelungen. Und sie hat das Gefühl vermittelt, dass sie weiß, worum es geht. Deshalb werden wir die Mannschaft auch nicht kritisieren“. Ex-Trainer Ricardo Moniz dagegen bekam durchaus noch einen schönen Gruß hinterhergeschickt. „Wichtig ist“, sagte Poschner, „dass jetzt ein Prozess erkennbar ist, der vor einigen Wochen noch nicht erkennbar war.“ Die Variante, über drei Niederlagen in die Spur zu kommen, wurde bei Moniz tatsächlich nicht in die Tat umgesetzt. Aber auch von Ahlen merkte an: „Der Saisonstart war schlecht, das wirkt noch nach. Wir sind aber jetzt auf einem guten Weg.“

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Immerhin zeigt der Sportchef Verständnis dafür, dass nicht jeder diese Meinung teilt: „Wenn du ganz unten stehst und immer verlierst, musst du alle Meinungen akzeptieren.“ Auch, dass die Entscheidung beim Trainerwechsel von Moniz zu von Ahlen möglicherweise nicht die glücklichste war? Auf die Frage, ob von Ahlen die Zeit bekomme, die man Moniz nicht gegeben habe, antwortete -Poschner: „Markus kriegt alle Zeit der Welt, solange die Arbeit, die wir sehen, so funktioniert, dass sie auch zu Ergebnissen führen wird. Das Ganze ist aber nicht von kurzfristigen Ergebnissen abhängig.“

Anfragen anderer Trainer, die gern den Job übernehmen würde, gebe es jede Menge, verriet Poschner: „Drei, vier am Tag sind es schon.“ Ob er jeden der Interessenten kenne? „Nein. Jetzt war mal einer dabei aus Paraguay. Diesen Namen habe ich noch nie gehört…“

tz

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