Nächste Aufführung: DFB-Pokal

Löwen-Coach wünscht sich Offensiv-Transfers

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Torsten Fröhling wünscht sich Offensiv-Transfers.

München - Löwen-Cheftrainer Fröhling wünscht sich Offensiv-Transfers – und gibt sich kämpferisch vor dem Hit gegen Hoffenheim.

Das Sinnbild für die aktuelle Außendarstellung des TSV 1860 München ist neuerdings auch gefunden: Die Spieler der Profimannschaft werden bald den Fußmarsch vom Parkplatz in die Kabine auf umzäuntem Terrain beschreiten. „Damit die Spieler vor dem Training noch ein bisschen Ruhe haben“, erklärt Trainer Torsten Fröhling. Die Zirkuslöwen auf dem Weg in die Manege.

Nein, Torsten Fröhling ist im Moment wirklich nicht um seinen Job zu beneiden. Als einziger im Verein stellt er sich im Moment den Fragen der Öffentlichkeit zu möglichen Transfers und seiner Zukunft.

„ Ich bin nicht für Transfers zuständig, sondern für die Auftritte der Mannschaft. Für negative Ergebnisse muss ich den Kopf hinhalten, da ist es egal ob noch fünf gute Zugänge kommen oder nicht“, antwortet Fröhling genervt. „Grundsätzlich werden erstmal keine Probespieler mehr kommen, sondern wenn, dann nur feste Verpflichtungen“, so Fröhling weiter. „Diese Spieler sind aktuell auch noch auf dem Markt. Wir suchen noch Spieler für die Offensive.“

Namen wollte Fröhling nicht nennen. Der gehandelte Ludovic Obraniak hält sich bei der U23 von Werder Bremen fit, dagegen scheint sich der Wechsel von Mohamed Gouaida (Hamburger SV) zerschlagen zu haben. Dem Pokalspiel am Samstag (18 Uhr) daheim gegen Hoffenheim schaut Fröhling optimistisch entgegen. Er lobte die Mannschaft für Defensivarbeit und Einstellung bei der unglücklichen Niederlage gegen den Absteiger SC Freiburg und setzt diese Tugenden für einen Erfolg gegen die „qualitativ hochwertige Mannschaft“ aus dem Kraichgau voraus. Fröhling ergänzt: „Wir müssen unser Heil in der mannschaftlichen Geschlossenheit und Kompaktheit suchen. Unser Vorteil ist, dass wir schon zwei Wettkampfspiele hinter uns haben und Hoffenheim nicht. Die TSG wird dieses Spiel aber genauso wie ein Punktspiel, also mit Regenerationspause angehen, da bin ich mir sicher.“

Das mögliche Offensivduo „Kevin&Kevin“ (Kuranyi und Ex-Löwe Volland) bewertet Fröhling so: „Gegen solche Namen muss ich als Abwehrspieler besonders Bock haben zu spielen, dafür bin ich doch Profi.“ Wie Gary Kagelmacher, der Fröhling auf der Position des Rechtsverteidiger im letzten Spiel gegen Freiburg überzeugen konnte, so dass der Trainer auf dieser Position auch keinen Handlungsbedarf mehr sieht. Beweisen darf sich im Pokal nun auch Ersatz-Keeper Stefan Ortega, „der sich das einfach verdient hat“.

Dominik Stahl hat hingegen weiter Probleme mit dem rechten Knie. „Er kann im Training alles mitmachen aber bloß mit links, da müssen wir abwarten, aber wenigstens wird sein linker Fuß dadurch besser“, sagt Fröhling und schmunzelt.

„Hoffenheim ist der Favorit, und von uns erwartet im Moment eh keiner was.“ Besser kann man die Situation wohl auch nicht beschreiben.

Von Florian Hölzl

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