TSV 1860 erwartet Berlin

Löwen gegen Union mit vielen offenen Rechnungen

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Torsten Fröhling.

München - Wenn es für den TSV 1860 am Sonntag gegen Union Berlin geht, haben die Löwen gleich mehrere Dinge wieder gut zu machen. Das Wiedersehen mit Ex-Spieler Bobby Wood sei für Trainer Torsten Fröhling kein Problem.

Die Löwen gegen Union Berlin (am Sonntag hier im Live-Ticker) – es wird ein Spiel der offenen Rechnungen. Zum einen macht Trainer Torsten Fröhling immer noch die peinliche 0:3-Heimniederlage gegen die „Eisernen“ im vergangenen Mai zu schaffen, andererseits haben die Löwen noch eine Rechnung mit sich selbst offen, wollen nach drei sieglosen Spielen endlich den ersten Saison-Dreier einfahren. Und dann gibt’s ja noch Bobby Wood. Dem ehemaligen Löwen-Stürmer wird nachgesagt, dass er gegen seinen Ex-Verein, für den er trotz laufenden Vertrags partout nicht mehr auflaufen wollte, mit besonderer Wut im Bauch antreten wird.

Was Fröhling allerdings nicht nachvollziehen kann. „Warum soll Bobby Wood Wut im Bauch haben?“, fragt der Löwen-Coach. „Wir haben ihm nichts getan. Er ist bei uns unter anderem US-Nationalspieler geworden, also, warum der sauer sein sollte, würde ich gern mal wissen.“

Bei den Löwen weint man Wood längst keine Träne mehr nach. Rubin Okotie ist wieder im Kommen, Stefan Mugosa wurde neu verpflichtet und steht vor seinem Debüt für die Sechziger, dazu hat Stephane Mvibudulu aus der Regionalliga-Mannschaft bereits seine Tauglichkeit in der Zweiten Liga unter Beweis gestellt.

Ganz zu schweigen von Marius Wolf, der zuletzt wie eine Rakete abging. Ob er das allerdings auch am Sonntag kann, ist noch fraglich. Am Freitag setzte der 20-Jährige wegen Adduktorenbeschwerden mit dem Training aus. Wolf: „Kein Problem. Ich spiele am Sonntag.“ Fröhling ist nicht ganz so optimistisch: „Fraglich ist ein Spieler bei so einer Verletzung immer. Wir werden sehen, ob es funktioniert. Vor dem Spiel in Nürnberg aber sah es bei Marius ähnlich aus, und es hat dann doch geklappt.“

Wäre natürlich auch im Sinn von Präsident Sigi Schneider, der am Freitag auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße vorbeischaute und seiner Begeisterung über das derzeitige Auftreten der Löwen Ausdruck verlieh. „Die Mannschaft zeigt schon seit dem Spiel gegen Freiburg spielerisch, kämpferisch und läuferisch eine großartige Leistung.“

Fehlt nur ein Sieg.

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