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Trainerfrage entschieden: Von Ahlen macht's

München - Markus von Ahlen soll 1860 München dauerhaft aus der Krise führen. Der 43-Jährige hat sich mit Gerhard Poschner auf ein längerfristiges Engagement als Cheftrainer bei den Löwen geeinigt. Dies bestätigte der Verein am Mittwoch.

Die Personalie Bernd Schuster hat sich bei den Sechzigern damit erledigt.

Von Ahlen war nach der Entlassung von Ricardo Moniz bereits zum dritten Mal bei den Münchnern als Interimscoach eingesprungen. Einem 2:0 gegen Greuther Fürth folgte am vergangenen Freitag jedoch der Rückschlag in Aalen (0:2). Dennoch galt der frühere Co-Trainer als Wunschkandidat von Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner. Der zwischenzeitlich gehandelte Schuster war zuletzt kein Thema mehr.

Unterstützt wird er auch in Zukunft von seinem Trainerteam bestehend aus Filip Tapalovic, Kurt Kowarz und Ingo Seibert, wie der Klub per Pressemitteilung verlauten ließ.

Poschner: "Markus von Ahlen ist genau der Richtige"

Poschner begründete die Entscheidung folgendermaßen: "Wir brauchen Stabilität, Ruhe und Konstanz, dafür ist Markus von Ahlen genau der Richtige. Er kennt den Verein, kennt die Spieler und ist ein guter Trainer." An der Vertragssituation ändere sich nichts, so Poschner: "Der ist weiter bis 2016 datiert, Markus wird nur auf Cheftrainer umgeschrieben."

„Markus war und ist unsere Option A. Wir glauben, dass er mit seiner Art, seiner Ruhe, seiner Methodik und seinem Fleiß der richtige Trainer ist, um uns auf den Weg zu bringen“, sagte Poschner am Mittwoch.

Ein Weg, für den von Ahlen bei seinem Einstand angesichts der prekären Tabellensituation gleich einmal um „ein bisschen Geduld“ bat. Er wolle mit einem „klaren Plan nachhaltig arbeiten. Das braucht Zeit. Wir haben einen sehr großen Umbruch im Klub, das muss sich optimieren.“ Umso wichtiger war es dem bisherigen Assistenten, dass ihm Poschner in den Gesprächen vermittelt habe: „Wir wollen das mit dir machen. Das Vertrauen des Vereins ist für mich am wichtigsten.“ Und das habe er „gespürt“, sagte von Ahlen. Auf dem Weg zum sportlichen Erfolg gelte es nun, den „Faktor Glück zu minimieren und gemeinsam Konstanz zu erreichen“.

Von Ahlen war bereits bei den Entlassungen von Alexander Schmidt und Friedhelm Funkel kurz eingesprungen. In fünf Spielen unter seiner Regie hatte der TSV 1860 im Endspurt der vergangenen Saison immerhin zehn Punkte geholt. Von Ahlen, seit zwei Jahren im Verein, trat dennoch wieder als Assistent von Moniz ins zweite Glied zurück. Sein Vertrag bei den Löwen lief bisher bis 2016.

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Die Münchner wollen nach dem Abstieg 2004 endlich wieder in die erste Liga. Nach dem miserablen Saisonstart mit nur acht Punkten aus den ersten neun Spielen hatte Poschner zuletzt jedoch von einem Übergangsjahr gesprochen.

dpa/lk

Rubriklistenbild: © dpa

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