85 Minuten auf der Bank

Neu-Löwe Liendl frustriert: "Ich hätte helfen können"

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Michael Liendl hätte gegen Kaiserslautern gerne länger gespielt.

München - Seinen Missmut ließ Michael Liendl auch am Sonntag noch beim Training für alle sichtbar erkennen. Der Österreicher war angefressen, nachdem er am Tag zuvor beim 1:1 gegen Kaiserslautern 85 Minuten auf der Bank schmoren musste.

„Klar war ich überrascht, dass ich nicht von Anfang an dabei war“, sagte ­Liendl, „aber wenn das schon der Fall ist, dann hätte ich mir wenigstens vorgestellt, dass ich früher eingewechselt werde. Ich glaube schon, dass ich helfen hätte können, weil wir in der zweiten Halbzeit hinten nicht mehr so rausgekommen sind.“

Schon seltsam. Da wurde Liendl vor vier Wochen erst geholt, damit er das Offensivspiel der Mannschaft lenkt, und nach nur drei Spielen ist er schon außen vor. „Das ist nicht zufriedenstellend, wenn man schon im dritten Spiel auf der Bank sitzt“, sagte der 29-Jährige, der vor einer Woche in Düsseldorf auch nicht gerade jubelte, als er zur Halbzeit ausgewechselt wurde. Fröhling erklärte den Verzicht so: „Wir wollten kompakt stehen, und Michael hat sich bei uns noch nicht so akklimatisiert. Er ist in einer neuen Mannschaft mit einem neuen System.“ Sportchef Necat Aygün erklärte dazu: „Wir werden das intern besprechen. Eine Reaktion wird kommen.“

Übrigens: Weitere Neuzugänge sind beim TSV 1860 nicht ausgeschlossen. Fröhling: „Wir denken über derzeit vertragslose Spieler nach. Kurzfristig gesehen für den Angriff.“

tz

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