“Das nächste Mal sollte er einfach ...“

Nach Spuckattacke: Gorenzel springt Bekiroglu zur Seite - und gibt wichtigen Ratschlag

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Efkan Bekiroglu wurde nach seiner Spuckattacke für drei Spiele gesperrt.

Vor der Spuckattacke von 1860-Spieler Bekiroglu war offenbar auch „Opfer“ Benjamin Kessel kein Heiliger. Das hat Sportchef Gorenzel nun nochmals angedeutet.

Update 4. April: In der Braunschweiger Spuck-Affäre ist Günther Gorenzel Sünder Efkan Bekiroglu zur Seite gesprungen. „Ich möchte nicht, dass Efkan stigmatisiert wird, sondern den Fokus auf seine Entwicklung legen“, sagte der 1860-Sportchef. 

Der Österreicher wiederholte, dass Bekiroglus Entgleisung unschöne Äußerungen von Braunschweiger Seite vorausgegangen seien: „Es waren mehrere Dinge, die ich hier nicht wiedergeben will, weil diese Dinge heutzutage in unserer Gesellschaft nichts verloren haben.“

Gleichwohl stellte Gorenzel klar, dass gegenüber dem 23-Jährigen auch intern deutliche Worte gefallen seien. „Das nächste Mal soll er einfach eine Kiste machen“, gab der 1860-Sportchef Bekiroglu mit auf den Weg. 

Nach Spuckattacke von Bekiroglu: DFB ermittelt jetzt auch gegen Braunschweigs Kessel

Frankfurt a.M. - Die Spuckattacke von Sechzigs Mittelfeldspieler Efkan Bekiroglu gegen Braunschweigs Benjamin Kessel kam offenbar nicht von ungefähr. Wie der DFB bekannt gab, wurde ein Verfahren vom Kontrollausschuss eingeleitet, um wegen möglicher Beleidigungen von Kessel an Kodjovi Koussou zu ermitteln. 

Der Spieler stehe unter Verdacht, „sich im Drittligaspiel zwischen Eintracht Braunschweig und 1860 München am vergangenen Samstag eines krass sportwidrigen Verhaltens in der Form eines unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht zu haben“, heißt es in der Pressemitteilung vom DFB

Da Schiedsrichter Eric Müller angibt, keine Beleidungen mitbekommen zu haben, hat der Kontrollausschuss nachträglich die Möglichkeit, gegen Kessel zu ermitteln. Das Gremium habe den Spieler bereits kontaktiert und zu einer Stellungnahme aufgefordert. Nach Auswertung der Aussage werde über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden. 

„Emotionale Worte von beiden Seiten“

Sechzigs Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel hatte die Beleidigungen bereits nach dem Spiel angedeutet und schon von einem Einspruch geredet: „Es sollen von beiden Seiten emotionale Worte gefallen sein, die nicht auf einen Fußballplatz gehören. Ich will die hier nicht wiedergeben, die werden wir dann wohl beim Einspruch wiedergeben.“

In ähnlicher Manier wie gegen Kessel, wird übrigens auch gegen Bekiroglu ermittelt, da auch die Spuckattacke hinter dem Rücken von Schiedsrichter Müller ablief. Dem 23-Jährigen droht allerdings eine längere Sperre.

ta 

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