Kirmaier-Prozess

Anwalt: 1860 hat noch keine Berufung eingelegt

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War die die Wahl des 1860-Präsidiums um Gerhard Mayrhofer rechtens oder nicht?

München - Der TSV 1860 hat gegen das Urteil des Landgerichts München I vom 25. Juli 2014 immer noch keine Berufung eingelegt. Die Seite des Klägers hingegen schon.

In dem Urteil wurde unter anderem die Wahl des 1860-Präsidiums um Gerhard Mayrhofer für ungültig und nichtig erklärt. Der Verein habe aber noch keine Berufung eingelegt. Dies teilte Heinz Veauthier, Rechtsanwalt des klageführenden Helmut Kirmaier, am Donnerstag in einem Schreiben mit und beruft sich dabei auf eine Auskunft des Oberlandesgerichts München.

Der Jurist betonte angesichts der Urteilsbegründung, dass sein Mandant „in der Sache vollständig obsiegt“ habe. Alle Beschlüsse der 1860- Delegiertenversammlung vom 25. April 2013 seien „ungültig und nichtig“. Somit, so Veauthier, sei weiter das 1860-Präsidium mit Dieter Schneider, Franz Maget und Wolfgang Hauner im Amt – und eben nicht die Führungscrew um Mayrhofer.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" vermeldet, hat Veauthier selbst Berufung im Auftrag seines Mandanten eingelegt. Der Anwalt glaubt, dass der Richterspruch "einer Überprüfung durch das Oberlandesgericht eher nicht standhalten" werde.

Der TSV 1860 ließ Donnerstag Abend über Pressesprecherin Lil Zercher verlauten, „dass 1860 die Unterlagen für eine Berufung fristgerecht einreichen wird“.

mol

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