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Osako belohnt tapfer kämpfende Löwen

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Yuya Osako (l.) erzielte das 2:2. © MIS

München - Schwacher Start, aber zumindest Moral beweisen: Die Löwen holen gegen Paderborn nach desolater erster Halbzeit zumindest einen Punkt. Der entscheidende Treffer fällt kurz vor Schluss.

Der TSV 1860 München hat sich nach einem Zweitore-Rückstand gegen den SC Paderborn noch einen Punkt am 22. Spieltag der 2. Bundesliga erkämpft. Die Münchner stoppten am Samstag mit dem 2:2 (0:2) zudem die Serie der Westfalen mit fünf Siegen nacheinander. Mario Vrancic (5. Minute) und Alban Meha (18.) hatten die Gäste in Führung gebracht. Daniel Bierofka (81.) und Yuya Osako (86.) erzielten erst in der Schlussphase die Treffer für die „Löwen“, die aber weiter auf den ersten Sieg seit Anfang Dezember warten.

„Wir sind durch das 0:1 sehr, sehr nervös geworden. Die Verunsicherung war zu spüren und Paderborn strotzte vor Selbstvertrauen“, kommentierte 1860-Coach Friedhelm Funkel. In der Tabelle bleiben die Münchner von Trainer Friedhelm Funkel auf dem neunten Platz, die Paderborner rutschten auf den fünften Rang ab. In einer SMS an die tz erklärte Löwen-Präsident Gerhard Mayrhofer: "Wir kämpfen weiter..." (Lesen Sie hier die gesammelten Reaktionen!).

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Ein Kopfball des japanischen Stürmers Osako (34.) markierte zunächst eine der äußerst raren Münchner Offensivaktionen gegen das beste Rückrundenteam der 2. Liga in der ersten Halbzeit. Mit Pfiffen wurde die Funkel-Elf in die Pause geschickt. „Die zweite Halbzeit war dann aber sehr, sehr gut. Ich habe in der Kabine daran appelliert, dass vieles im Fußball möglich ist“, sagte der Coach.

Nach dem Wiederanpfiff beschränkte sich Paderborn jedoch nur noch auf das Verwalten des Zweitore-Vorsprungs - das genügte nicht. 1860 erkämpfte einen Punkt mit viel Willen und einer Leistungssteigerung. „Wenn wir es weiter so machen, wie in den letzten 30 Minuten, kann es nächstes Mal etwas mehr werden“, sagte Torwart Gabor Kiraly. Der Aufstieg dürfte mit zwölf Zählern auf den Spitzenplatz aber dennoch erstmal kein Thema mehr sein. „Man muss aber vielleicht nicht immer unbedingt von der Zielsetzung sprechen, aufsteigen zu müssen“, kommentierte Funkel.

 dpa

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