"Alles andere wäre größenwahnsinnig"

Löwen planen schon für die Relegation

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Banger Blick in die Zukunft: Nach der Niederlage gegen Fürth bereitet sich 1860 auf die Relegation vor.

München - Vier Spiele in Folge ohne Sieg – die Löwen rauschen dem Abstieg entgegen. Letzte Rettung vor der dritten Liga wäre die Relegation. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits.

Fünf Saisonspiele bleiben noch – es könnten nach zwölf Jahren die vorerst letzten für den TSV 1860 München in der zweiten Liga sein. Die Nicht-Abstiegsplätze sind nach der Niederlage gegen Fürth drei Punkte entfernt, derzeit stehen die Löwen nur auf dem 16. Tabellenplatz. Der führt am Saisonende in die Relegation.

Die Entscheidungsspiele gegen den Drittliga-Dritten – Sechzigs letzte Chance auf den Klassenerhalt? Sportchef Oliver Kreuzer gibt in der Bild-Zeitung zu: Die möglichen Gegner werden schon seit zwei Wochen analysiert. „Alles andere wäre größenwahnsinnig“, sagt Kreuzer. „Bisher lasse ich beobachten. Ich selbst mache das erst kurz vor Schluss.“

Ein Team um Ex-Profi Necat Aygün zieht dafür durch die Stadien. Potenzielle Gegner sind Osnabrück, Würzburg und Großaspach.

Möglich, dass die Vorbereitungen aber überflüssig werden. Denn in der zweiten Liga haben auch Paderborn (17., ein Punkt hinter Sechzig) und Duisburg (18., drei Punkte Rückstand) noch Chancen auf den „Strohhalm“ Relegation – und könnten die Löwen in die Drittliga-Depression stürzen.

tr

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