Knoten soll bei Nationalmannschaft platzen

Okotie: "Längste Durststrecke meines Lebens"

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Rubin Okotie will seinen Torfluch beenden.

München - In der vergangenen Saison war Rubin Okotie mit 13 Treffern der Top-Torschütze der Löwen. Doch seit Februar hat der Stürmer nicht mehr geknipst. Das soll sich bei der Nationalmannschaft ändern.

Bis zu seiner Knieverletzung war Okotie in der vergangenen Saison die Lebensversicherung der Löwen in Sachen Tore. In dieser Spielzeit ist er allerdings noch ohne Treffer. Die Sechziger stellen überhaupt die schlechteste Offensive der Liga. Das geht einher mit der Torflaute des Österreichers. Denn seit dem 9. Februar 2015 konnte der 28-Jährige keinen Erfolg mehr verbuchen. Woran das genau liegt, kann er auch nicht erklären. 

"Es ist die längste Durststrecke meines Lebens", gibt er gegenüber der Bild-Zeitung zu. Aus der Ruhe lässt er sich aber noch nicht bringen: "Ich darf jetzt nicht verkrampfen, ich muss ruhig bleiben und daran glauben, dass ich es kann." Die Lösung könnte das Spiel mit Österreich gegen Moldawien sein, dort soll der Knoten endlich platzen. "Bei der Nationalmannschaft hol ich mir jetzt Selbstvertrauen. Dann klappt es auch in der Liga", ist sich Okotie sicher. 

Wichtig für den Stürmer ist die Tatsache, dass Trainer Torsten Fröhling weiter auf ihn setzt und ihm vertraut: "Er ist unser Topstürmer, aber er bekommt einfach sehr wenige Bälle. Wir flanken zwar oft, doch meist nicht sehr gut", nimmt der Coach seinen Stürmer in Schutz und Okoties Teamkollegen in die Pflicht. Denn für Fröhling ist klar: "Macht Rubin einen rein, dann sind die nächsten fünf auch gleich im Netz."

mzl

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