Sechzig will im hohen Norden punkten

Löwen in Hamburg: Biero trifft auf seinen Ex-Trainer Lienen

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Daniel Bierofka mit Ewald Lienen.

München - Für Daniel Bierofka wird das Auswärtsspiel beim FC St. Pauli ein Besonderes: Er trifft auf seinen Ex-Trainer Ewald Lienen. Und hat gute Erinnerungen an ihn.

Ganze 19 Spieler saßen im Mannschaftsbus, der gestern gegen 11.15 Uhr vom Vereinsgelände in Richtung Hamburg rollte. Welche Elf der neue Löwentrainer Daniel Bierofka heute am Millerntor gegen St. Pauli (18.30 Uhr) auflaufen lässt, wollte er natürlich nicht verraten. Ziemlich wahrscheinlich ist der angeschlagene Sascha Mölders dabei, nach ein paar Tagen Knie-Zwangspause absolvierte der 31-Jährige das Abschlusstraining ohne größere Probleme. „Es sieht sehr gut aus, Sascha ist eine Option“, sagte Bierfoka. Wohl wissend, dass er im Abstiegskampf jede Option braucht: „Die Situation ist unverändert. Wir haben immer noch hohen Druck.“

Gegen Braunschweig setzte die Mannschaft Bierofkas Fußballidee überraschend schnell und gut um. „Wir waren aggressiv und haben viele Zweikämpfe gewonnen, das ist sehr wichtig für mich.“ Die gleiche Körpersprache und Emotionalität fordert Bierofka auch gegen Pauli und seinen Ex-Löwen-Trainer Ewald Lienen. Viele Partien bestritt er verletzungsbedingt nicht unter Lienen, aber er erinnert sich an viele Gespräche und lobt die „einfühlsame Art“ und seine „emotionale Seite“. So klingt echte Männerfreundschaft.

2005 traf man sich sogar bei Lienen zu Hause, denn der Trainer wollte damals den Spieler Bierofka aus Leverkusen nach Hannover lotsen. Doch „Biero“ zog es mehr in den Süden, er landete in Stuttgart. Da die Konkurrenz – Paderborn (gegen Freiburg), Frankfurt (gegen Kaiserslautern) und Duisburg (gegen Düsseldorf) – zeitgleich spielt, bleibt für die Löwen zu hoffen, dass Lienens Plan auch heute nicht aufgeht.

Seinen ersten Einsatz als 1860-Spieler in St. Pauli hat Bierofka noch gut im Kopf, München gewann locker mit 3:0. Aufs Spielfeld lief man noch durch das alte Tor, das Stadion war eine Baracke. Die Elf morgen darf sich auf eine „super Stimmung“ im neuen „Schmuckkästchen“ freuen. Wer aufläuft, ob Michael Liendl und Rubin Okotie von Beginn an mitmischen, überlegt sich der Coach auf der Fahrt. Die dauert nach Hamburg bekanntlich lange genug.

Das Löwen-Duell gegen St. Pauli können Sie auch bei uns im Live-Ticker verfolgen.

Mathias Müller

 

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