Neuzugang ackert mit Okotie

Mölders: "Ich bin für Abstiegskampf gemacht"

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Sturmhoffnung: Rubin Okotie (l.) und Sascha Mölders.

München - Sie sind das Sturmduo der Hoffnung für die anstehenden 15 "Endspiele" der Löwen um den Klassenerhalt: Rubin Okotie und Neuzugang Sascha Mölders. Beide sehen sich für die anstehenden Aufgaben gewappnet.

Rubin Okotie und Sascha Mölders - so heißt das Sturmduo, das die Löwen in den kommenden Monaten zum Klassenerhalt ballern soll. Eine ambitionierte Mission für die beiden Angreifer, die deshalb möglichst bald miteinander harmonieren sollten, um die Sechzger mit ihren Toren aus dem Tabellenkeller zu schießen. Aber: Bis zum Auftakt gegen den 1. FC Nürnberg am 6. Februar bleibt nicht mehr viel Zeit, um sich auf dem Platz besser kennenzulernen.

Mölders: "Ich war und bin nie nervös"

"Es hilft nichts", sagt Mölders im Interview mit der "Bild"-Zeitung. "Die Harmonie muss schnell rein. Daran ackern wir jeden Tag". Okotie pflichtet ihm bei: "Wir brauchen die Abstimmung, jeder muss die Laufwege des anderen kennen."

Für Mölders stellt die prekäre sportliche Situation keine besondere Herausforderung dar. Er sagt: "Ich bin für Abstiegskampf gemacht. Mich pusht das. Ich war und bin nie nervös. Ich habe einen Ruhepuls von 45. Und ich habe es in meiner Karriere schon öfters erlebt." Genau einen Spieler solchen Kalibers können die Sechzger jetzt gebrauchen, zumal Sturmpartner Okotie eher nicht in die Kategorie "Kampfschwein" fällt und mit einem etwas sensibleren Gemüt ausgestattet zu sein scheint.

Okotie: "Nicht ich, sondern der Trainer entscheidet"

Während Mölders sich mit offenem Visier den unangenehmen Bedingungen stellt, geht Okotie die Sache anders an: "Ich versuche, alles auszublenden und zu treffen", erklärt der 28-Jährige, der im Trainingslager in Estepona weniger durch Tore (noch kein Treffer in den Testspielen), als durch den Disput mit Trainer Benno Möhlmann auf sich aufmerksam machte. Doch dieser Streit ist längst vergessen, versichert der Österreicher glaubhaft: "Mir ist wichtig, dass alle wissen, ich habe es eingesehen, dass es ein Fehler war. Nicht ich, sondern der Trainer entscheidet." 

Eine klare Aussage, die Okotie noch mit warmen Worten für seinen Coach unterstreicht: "Er ist so erfahren und mit allen Wassern gewaschen. Egal, wie unruhig es ist, er bringt Ruhe rein. Er weiß genau, worauf es jetzt ankommt."

Das wissen hoffentlich auch Mölders und Okotie: Tore, Tore und noch einmal Tore.

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