1860-Übergangspräsident holt sich Hilfe

Schneider engagiert Beraterstab aus Ex-Löwen

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Siegfried Schneider.

München - Siegfried Schneider, seit Montag Übergangs-Präsident des TSV 1860, hat einen ehrenamtlichen Beraterstab engagiert, der ihn bei der Entscheidungsfindung in sportlichen Fragen unterstützen soll.

Tiefergehende Ahnung vom Profifußball gehörte nicht zu den Kernkompetenzen der 1860-Präsidenten nach Karl-Heinz Wildmoser. Dummerweise hielt sich auch die Beratungsbereitschaft der vielen Nachfolger in engen Grenzen. Bei Siegfried Schneider, seit Montag Übergangs-Präsident, ist das anders. Gegenüber der tz bestätigte der 59-Jährige (der gestern übrigens nicht wie andernorts berichtet in Abu Dhabi sondern beim Festakt der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien in München weilte), dass er einen ehrenamtlichen Beraterstab engagiert habe, der ihn bei der Entscheidungsfindung in sportlichen Fragen unterstützen soll. Um wen es sich bei diesen Beratern handelt, wollte Schneider nicht verraten. Nach tz-Informationen finden sich darunter allerdings so bekannte Namen wie Peter Grosser, Thomas Miller und Karsten Wettberg, allesamt erklärtermaßen keine Freunde der Arbeit von 1860-Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner.

Umso gespannter darf man sein, welche Spieler Poschner in den nächsten Wochen für 1860 an Land ziehen wird. Ab einer bestimmten Vertragssumme (kolportiert 150.000 Euro) braucht Poschner die Zustimmung beider 1860-Gesellschafter (Hasan Ismaik und derzeit Siegfried Schneider) - denkbar, dass sich auf der Zugangs-Seite der Löwen auch deshalb noch nichts getan hat. Zuletzt war Tim Hoogland (30) im Gespräch, der ablösefreie Rechtsverteidiger, zuletzt beim FC Fulham, soll allerdings ein Monatsgehalt aufgerufen haben, das Poschner zu hoch war. Oder soll man besser sagen: für Poschner?

Am Mittwoch unterschrieb Hoogland übrigens bei Sechzigs Liga-Kontrahenten VfL Bochum.

lk

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