Mut oder Harakiri gegen Heidenheim?

Moniz: "Kann auch sein, dass niemand kommt"

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Wie wird Moniz die Löwen in Heidenheim spielen lassen?

München - Die Ausgangslage ist klar. „Wir haben null Punkte, das sind die Fakten“, sagt 1860-Trainer Ricardo Moniz. „Um Ruhe zu bekommen, müssen wir in Heidenheim gewinnen.“

Nur: wie? Moniz sucht sein Heil in der Offensive. Beginnen soll die Elf der zweiten Halbzeit in Kiel, in der mit Schindler, Kagelmacher und Sanchez nur drei gelernte Defensivspieler standen. Mutig für ein Auswärtsspiel gegen einen konterstarken Gegner. Oder gar Harakiri?

Moniz sagt: „Unsere Philosophie, wird nicht geändert. Wir spielen 4-3-3, wollen Ballbesitz zwischen Mittelfeld und Angriff haben, nicht wie zuletzt zwischen Abwehr und Mittelfeld. Wir müssen hinter die Heidenheimer Abwehr kommen und dann flanken. Der Torwart soll bei Flanken nicht sicher sein.“

Auch über die bislang erfolglose Stürmersuche äußerte sich Moniz: Am Donnerstag habe er mit Sportchef Poschner über einen Kandidaten gesprochen. „Aber das würde ein Vermögen kosten, wenn wir den nehmen. Es kann auch sein, dass niemand kommt.“

Noch elf Tage bis Transferschluss.

lk

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