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Sportchef über Tests und hartes Training

Poschner: "Bei 5:0 hätte ich mir Sorgen gemacht"

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Löwen-Sportchef Gerhard Poschner.

München - Die 0:1-Niederlage der Löwen beim österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau ging Sportchef Gerhard Poschner so ziemlich am Allerwertesten vorbei.

 „In der Vorbereitung spielt das alles keine Rolle“, sagte der 44-Jährige, korrigierte sich dann aber doch noch etwas: „Sagen wir mal so: Wenn wir 5:0 gewonnen hätten, dann würde ich mir Sorgen machen. Denn das würde doch bedeuten, dass wir in den vergangenen zwei Wochen zu wenig trainiert haben…“

So aber sind die Testspiele, das nächste findet bereits am Mittwoch gegen den Karlsruher SC in Rosenheim (18 Uhr) statt, für Poschner „nur kleine Bausteine in Richtung Ligastart im August“, wenn es am 4. des kommenden Monats in Kaiserslautern beim Zweitligastart dann endlich ernst wird. Poschner: „Deshalb ist es okay, wenn wir noch das ein oder andere Testspiel verlieren werden. Gehen Sie davon aus, dass Trainer Ricardo Moniz und ich genau unseren Plan im Kopf haben, wann die Mannschaft fitnessmäßig wo stehen soll.“

Fitness ist das eine, das System das andere. Mit der Umsetzung des 4-3-3, das ließ Moniz schon nach dem 2:1-Sieg gegen Lokomotive Moskau deutlich erkennen, sei er aufgrund der mangelnden Durchlagskraft im eins gegen eins der offensiven Außen bisher nicht zufrieden gewesen. Was Poschner nicht anders sieht, denn: „Ricardo und ich sind immer der gleichen Meinung…“

Und dass der Trainer für Qualitätsnachschub auf den Außenbahnen noch Bedarf sieht, kann der Sportchef ebenfalls nachvollziehen. „Wir werden unabhängig von der Entwicklung der Spieler, die schon da sind, im Offensivbereich noch was tun.“ Das könne sowohl den Außenbereich als auch das Sturmzentrum betreffen. „Ich will mich da auf einen Typus nicht festlegen“, sagte Poschner, der sich auch nicht unter Zeitdruck setzen lassen will. „Das hat keine Eile. Es könnte noch dauern, es könnte aber auch schnell gehen.“ Erfahrene Leute wie der Ex-Stuttgarter Cacau (33) oder der österreichische Nationalstürmer Marc Janko (31), die derzeit ablösefrei auf dem Markt wären, seien, so Poschner, „kein Thema“.

Dass Ricardo Moniz nach dem Spiel in Lustenau seinen Youngster Julian Weigl verbal kräftig zur Brust nahm („Ich gebe ihm die Position im zentralen Mittelfeld, auf der er seinen Traumjob mit Kreativität erfüllen kann, und dann kommt nichts.“), fand Gerhard Poschner „völlig in Ordnung“, auch wenn Weigl erst 18 sei: „Der Trainer verlangt von allen Spielern das Maximum. Und wenn er sieht, dass vom Potenzial her mehr möglich ist, dann wird das angesprochen.“

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tz

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