Klage über "intrigante Kampagne"

Auch wegen Stadionfrage: Knallpotenzial bei 1860-Versammlung

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Am 29. Spieltag der abgelaufenen Saison zeigten die Löwen-Fans diese Banner. Sie fordern einen klaren Plan in der Stadionfrage.

München - Am Sonntag findet die Mitgliederversammlung des TSV 1860 statt. Die aktive Fanszene fordert einen klaren Plan in der Stadionfrage. Es gibt aber auch Vorwürfe gegen die ARGE.

Am kommenden Sonntag steht für den TSV 1860 München ein wichtiger Termin im Kalenderjahr an. Der Verein lädt seine Mitglieder zur Mitgliederversammlung 2016 ins MVG Museum an der Ständlerstraße ein (Einlass ab 9:30 Uhr, Beginn 10:30 Uhr). Die Wiederwahl von Präsident Peter Cassalette scheint gesichert zu sein, doch gibt es unter den Fans Knall-Potenzial - innerhalb, aber auch wegen der Stadionfrage.

Die aktive Fanszene ruft alle Mitglieder auf zur Versammlung zu kommen. In einer Stellungnahme im Internet wird darauf hingewiesen, dass "der von der Fanszene initiierte Countdown für einen Arena-Auszug" abgelaufen ist. Die Fans forderten seit Beginn der Spielzeit 2015/2016 eine Lösung der Stadionfrage bis Saisonende. "Wir erwarten daher von den Verantwortlichen des TSV 1860 München, dass auf der am 19.06. stattfindenden Mitgliederversammlung ein Plan zur Lösung der Stadion-Problematik, ein ehrliches und realistisches Konzept für die Zukunft und ein zukünftiges Profil für unsere Münchner Löwen präsentiert wird", heißt es nun. Die Hardcore-Fans des TSV 1860 hatten schon nach dem feststehenden Klassenerhalt nachgelegt und angekündigt, zu weitreichenden Maßnahmen bereit zu sein, sollten der Verein ihnen nicht entgegenkommen.

Eine andere Baustelle ist das Verhältnis der aktiven Fanszene zum Fanclub-Dachverband ARGE. Die Anhänger erheben schwere Vorwürfe: "Teile der ARGE-Vorstandschaft betreiben im Vorfeld bereits intrigante Kampagnen, so dass die breite Mehrheit der demokratisch orientierten Löwenmitglieder wieder mal gefordert ist, den Machenschaften der Unterstützer der Wildmoser-Ära Einhalt zu gebieten!"

Die Fanszene warnt ausdrücklich davor, dass sich "eine solche Machtkonzentration, die uns erst in die heutige (Stadion-)Situation als Mieter der Roten gebracht hat", beim TSV 1860 nicht wiederholen darf.

Beide Thematiken könnten auf der Mitgliederversammlung zu hitzigen Diskussionen führen.

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