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1860 stolpert beim Schlusslicht - Bierofka dennoch „nicht unzufrieden“

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Von: Florian weiß

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Seligenportens Marco Weber (l.) attackiert Löwe Lino Tempelmann.
Seligenportens Marco Weber (l.) attackiert Löwe Lino Tempelmann. © MIS

Der TSV 1860 kommt beim Tabellenschlusslicht SV Seligenporten nicht über ein Unentschieden hinaus. Die Löwen bleiben Tabellenführer, der Vorsprung aber schmilzt um zwei Zähler.

Update vom 20. Oktober 2017: Es ist das Derby zwischen den Löwen und den "kleinen" Bayern im Grünwalder Stadion. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das Regionalliga-Spiel zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Bayern München II live im TV und im Live-Stream sehen können.

Seligenporten - Der TSV 1860 München hat in der Regionalliga einen leichten Dämpfer hinnehmen müssen. Der Tabellenführer kam beim Schlusslicht SV Seligenporten nicht über 0:0 hinaus (der Spielverlauf im Ticker zum Nachlesen), dadurch schmolz der Vorsprung auf Verfolger SpVgg Bayreuth von fünf auf drei Punkte. Für die Blauen sind es die ersten Punktverluste nach fünf Ligasiegen nacheinander.

„Der Torwart von Seligenporten war heute für mich ‘Man of the Match’“, sagte Löwen-Trainer Daniel Bierofka nach dem Spiel. „Sensationell, was der alles gehalten hat.“ Große Vorwürfe machte er seinen Mannen aber nicht: „An manchen Tagen kriegst du halt nichts rein und dann musst du am Ende froh sein, dass du das Spiel nicht verlierst. So sind wir auch mit dem einen Punkt letztendlich nicht unzufrieden.”

Die Löwen begannen vor 3400 Zuschauern in der ausverkauften M.A.R. Arena bei sommerlichen Temperaturen schwungvoll mit viel Druck auf das Tor der Hausherren. Sascha Mölders (6.) und Nico Karger (9.) verpassten aber die frühe Führung. Ab Mitte der ersten Hälfte verflachte das Spiel der Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka zusehends, Seligenporten verrichtete in der Defensive eine bemerkenswert gute Arbeit.

Hiller ist zweimal zur Stelle

Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Abschnitt, in dem 1860 zwar mehr Druck entwickelte, für echte Gefahr aber nur selten sorgen konnte. Zwischenzeitlich konnten die Münchner sich sogar bei Keeper Marco Hiller bedanken, dass die Hausherren nicht selbst in Führung gingen. Die Schüsse von Raffael Kobrowski (63.) und Danilo Dittrich (67.) parierte der Löwen-Schlussmann jeweils glänzend.

Am Ende stand somit ein verdienter Punktgewinn für den SV Seligenporten und ein etwas überraschender Stolperer der Löwen zu Buche. Der Tabellenzweite aus Bayreuth gewann zwei Stunden vor dem Sechzig-Spiel mit 3:2 beim VfB Eichstätt. Nächster Gegner des TSV 1860 ist am kommenden Freitag ab 19 Uhr im Grünwalder Stadion der FC Ingolstadt II.

fw

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