Und wie geht's mit Aygün weiter?

Zwei Favoriten auf das Amt des Löwen-Präsidenten

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Nur noch rund einen Monat im Amt: Interims-Präsident Sigi Schneider (r.) und sein "Vize" Karl-Christian Bay suchen einen neuen Ober-Löwen.

München – Die Bosse der Blauen arbeiten unter Hochdruck an einer Lösung für den neuen starken Mann. Eine Entscheidung naht. Derweil lobt Geschäftsführer Markus Rejek Sportdirektor Necat Aygün.

Der Countdown läuft! In gut einem Monat sind alle Löwen dazu aufgerufen, im Zenith ihr neues Oberhaupt zu wählen. Noch in dieser Woche wollen sich die Verantwortlichen auf einen Kandidaten einigen, der an jenem 15. November vorgeschlagen wird. So verkündete es Verwaltungsrats-Chef Karl-Christian Bay am Sonntag auf der Jahresversammlung der Sechzig-Fußballabteilung. Doch noch sind sich die Bosse nicht einig - deshalb treffen sie in den nächsten Tagen zu einer weiteren Sitzung zusammen.

Als Favorit auf die Nachfolge von Interims-Präsident Sigi Schneider gilt wohl Saki Stimoniaris, Betriebsrats-Chef bei MAN. Auch Hans Sitzberger, Gründer und Geschäftsführer des langjährgen Löwen-Sponsors AHD Sitzberger GmbH, werden gute Chancen eingeräumt. Insgesamt sind noch sieben von ursprünglich neun Kandidaten im Rennen, die anderen beiden haben mittlerweile die weiße Fahne gehisst.

Neuer Co-Trainer für Möhlmann

Leicht tun sich Bay und Co. bei ihrer Auswahl nicht. Denn alle Blauen sehnen sich endlich wieder nach Kontinuität auf dem wichtigsten Posten im Verein. Seit Karl Auer 2004 auf Karl-Heinz Wildmoser folgte, hielt sich niemand länger als drei Jahre auf dem Thron. Auch der neue Boss wird vorerst nur für rund ein halbes Jahr bestimmt. Bay bedauert: „Die Kandidaten müssen sich in sieben Monaten wieder zur Wahl stellen - und das bei der sportlichen Situation, die wir haben. Angesichts dessen ist das wirklich kein Traumjob.“

Rejek mit Aygün "bisher sehr zufrieden"

Von einer Sicherheit für die nächsten sieben Monaten kann Necat Aygün derzeit nur träumen. Der Ex-Profi fungiert seit August als Sportdirektor auf Zeit. Noch immer wartet er auf ein klares Bekenntnis zu seiner Person: „Ich gehe davon aus, dass in nächster Zeit eine Entscheidung getroffen wird.“

Geschäftsführer Markus Rejek macht dem 35-Jährigen in der „Bild“ immerhin Hoffnung auf eine längerfristige Beschäftigung auf dem Posten: „Wir sind mit seiner Arbeit bisher sehr zufrieden.“ Dennoch werden rund um die Grünwalder Straße weitere Namen gehandelt: in erster Linie Oliver Kreuzer, Rouven Schröder und neuerdings auch Uwe Stöver. Mit Letzterem arbeitete Trainer Benno Möhlmann bis Sommer zusammen beim FSV Frankfurt.

Fotos: Erstes Training mit Assistent Kmetsch

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