Die schwierige Suche nach Verstärkungen

Mlapa schon in England - Mujidza wird kompliziert

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Peniel Mlapa absolviert ein Probetraining bei Birmingham City.

München - Die Löwen und ihre Transfer-Bemühungen - so recht will das in diesem Sommer nicht richtig passen. Jetzt drohen zwei weitere potenziell interessante Spieler vom Markt zu verschwinden.

Torsten Fröhling hat es nicht leicht in diesen Tagen als Trainer des TSV 1860 München. Der Coach bereitet seine Mannschaft mit voller Konzentration auf die für sein Team am Sonntag beginnende Zweitliga-Saison vor, und seine Jungs scheinen ganz gut mitzuziehen. So wie sie es schon zum Ende der vergangenen Saison taten, als sich die Sechzger mit einem Kraftakt den Klassenerhalt sicherten.

Das Problem ist allerdings: Personell hat sich diese Mannschaft seit den Relegationsspielen gegen Kiel nicht großartig verändert. Gerade einmal drei neue Spieler stehen Fröhling zur Verfügung, wobei weder bei Romuald Lacazette, Milos Degenek noch Rodnei damit gerechnet werden kann, dass sie sich als Bomben-Transfers entpuppen werden. Letztgenannter steht auf Grund mangelnder Fitness vermutlich nicht einmal für das erste Spiel auf der Ostalb zur Verfügung.

Die Problematik beim Thema Neuzugänge bei den Löwen ist hinlänglich bekannt, entsprechend wenig überraschend war am Mittwoch die Antwort Fröhlings auf die Frage, ob seine Wunschspieler denn überhaupt noch auf dem Markt sein würden."Nein", war die Antwort des Coaches, der aber trotzdem beharrlich darauf hofft, dass ihm Sportdirektor Gerhard Poschner noch die eine oder andere Verstärkung liefert.

Fröhling schlägt Alarm: 1860-Kader ziemlich schmal

Zwei Namen, die in den vergangenen Wochen immer wieder mit den Löwen in Zusammenhang gebracht wurden, sind Mensur Mujdza (SC Freiburg) und Peniel Mlapa (Borussia Mönchengladbach). Beides offenkundig keine Wunschkandidaten von Torsten Fröhling, dennoch stünden sowohl der Rechtsverteidiger aus dem Breisgau als auch der ehemalige-Löwen-Stürmer den Sechzgern gut zu Gesicht.

Bei beiden Personalien hat sich die Ausgangssituation für eine Verpflichtung in den vergangenen Tagen allerdings verschlechtert: Mujdza könnte von seinem ohnehin zäh feilschenden Klub (Poschner: "Eine harte Nuss") die Freigabe verweigert werden, da die Freiburger wahrscheinlich Sascha Riether an den FC Schalke veräußern werden. Schwer vorstellbar, dass der Bundesliga-Absteiger wenige Tage vor Saisonbeginn gleich zwei Spieler für ein und dieselbe Position abgeben wird.

Beim Thema Mlapa waren die Zweifel ohnehin schon groß gewesen, ob der mutmaßlich an Ablösesumme und Gehalt recht teure Spieler die Erwartungen hätte erfüllen können, schließlich entpuppte sich bereits Mlapas vergangenes Jahr als Leihspieler beim 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga als ziemlich durchwachsen (25 Spiele/3 Tore). Jetzt kommt hinzu, dass der 24-Jährige bis Mittwoch ein Probetraining beim englischen Zweitligisten Birmingham City absolviert. Dort hat Mlapa offenbar schnell einen guten Eindruck hinterlassen. "Er bringt etwas sehr Spezielles mit", sagt City-Trainer Gary Rowett auf der vereinseigenen Homepage. "Vor ein paar Jahren schien er das nächste große Ding im deutschen Fußball zu werden, doch dann hatte er einen kleinen Karriere-Knick, das ist bei vielen jungen Spielern so", sagt der Engländer. Allerdings räumt er auch ein, dass es dem Spieler an Spielpraxis und der entsprechenden Fitness fehle. "Trotzdem hat es sich gelohnt, ihn anzusehen." Rowett lässt offen, ob der Klub den Gladbachern ein Angebot unterbreiten wird.

Mlapa hat noch ein Jahr Vertrag in Gladbach. Klar ist: Sollten die finanzstarken Engländer mit einem Kontrakt winken, wären die Sechzger wohl sicher raus aus dem Geschäft.

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