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1860 einig: "Das war ein Punkt für die Moral"

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Von: Denis Huber

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Der eingewechselte Daniel Bierofka (2.v.l.) erzielte den 1:2-Anschlusstreffer - "Das war die Initialzündung." © MIS

München - Schlechter hätte das Spiel der Löwen gegen Paderborn kaum beginnen können. Hinterher lobten die Beteiligten und Verantwortlichen die Moral der 1860-Profis. Hier die gesammelten Reaktionen:

Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel: "Es war ein Punkt für die Moral. Unser Abwehrverhalten beim 0:1 war schlecht. Chris Schindler darf sich da einfach nicht so ausspielen lassen. Danach waren wir total verunsichert, Paderborn hat diese Phase gut ausgenutzt. In der Halbzeitpause haben wir die Fehler ganz sachlich angesprochen, einige Umstellungen vorgenommen. So habe ich die rechte Seite anders besetzt, Julian Weigl ins zentrale Mittelfeld gestellt und Daniel Adlung weiter nach vorne beordert. In der zweiten Halbzeit waren wir klar spielbestimmend. Der Mannschaft gebührt meine Anerkennung, dass sie nach dem 0:2-Rückstand noch ein Unentschieden geholt hat."

Paderborns Coach André Breitenreiter: "Wenn mir vor dem Spiel einer gesagt hätte, dass wir einen Punkt mit aus München nehmen, hätte ich das sofort unterschrieben.Wir sind gut ins Spiel gekommen und früh durch eine super Aktion von Elias Kachunga in Führung gegangen. Wir waren sehr ballsicher und haben uns vor der Pause viele Chancen erarbeitet. Sechzig hat nach der Pause seine Nervosität abgelegt, war sehr variabel, dadurch mussten wir viel Laufarbeit verrichten. Wir konnten kaum noch Entlastungsangriffe starten. Am Ende fehlte uns dann die Kraft. Aber in Anbetracht unserer Möglichkeiten sind wir mit dem Unentschieden zufrieden. Wenn wir die 40-Punkte-Marke überschritten haben, können wir uns mit anderen Dingen als dem Klassenerhalt beschäftigen."

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Moritz Stoppelkamp: "So wie das Spiel gelaufen ist, war es ein Punkt für die Moral. Paderborn hat dieses Jahr ein recht starkes Team, aber wir haben auch nicht gut angefangen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein anderes Gesicht gezeigt. Es ist schade, dass uns das im Moment nicht über 90 Minuten gelingt. Wir haben zu viele Sicherheitspässe gespielt, dadurch kamen wir nicht schnell genug hinten raus, um den Gegner vor Probleme zu stellen. Das 2:2 hat Sako super gemacht. Das Ende des Spiels sollte uns Mut für die Zukunft machen."

Daniel Bierofka: "Ich habe etwas Glück gehabt bei meinem Tor. Gottseidank ist der Ball eingeschlagen. Dass es ein Torwartfehler war, interessiert keinen mehr. Der Treffer hatte für uns Initialzündung. Paderborn ist nach dem 1:2 unsicher geworden. Gleichzeitig haben wir gemerkt, dass noch etwas geht. Gefühlt sind das heute nach dem 0:2-Rückstand drei Punkte. Nach der Pause haben wir mutiger nach vorne gespielt. Das müssen wir für die nächsten Spiele konservieren."

Yuya Osako: "Wir sind in der ersten Halbzeit nicht richtig ins Spiel gekommen. Ich habe kaum Bälle bekommen, weil wir nicht geschlossen nach vorne gespielt haben."

dh / tsv1860.de

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