Mayrhofer sorgt für Verwunderung

Von Ahlen: "Der Held ist die Mannschaft"

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Die Löwen feierten den Sieg mit den fast 1500 mitgereisten Fans.

Berlin - Nach dem deutlichen Auswärtssieg bei Union Berlin herrscht bei den Löwen allerorten Erleichterung. Die Spieler denken aber auch schon ans nächste Spiel.

Große Worte fand Löwen-Trainer Markus von Ahlen auf der Webseite des TSV 1860. "Der Held ist die Mannschaft", schwärmte der Coach über die gute Leistung seines Teams beim 4:1-Sieg bei Union Berlin. Tatsächlich war das Leistungsgefälle bei den Sechzgern an diesem Tag extrem groß: Während Rechtsverteidiger Martin Angha einen eher schlechten Tag erwischte, stachen Torhüter Stefan Ortega, Valdet Rama (an drei Toren beteiligt) und Doppeltorschütze Rubin Okotie heraus.

Die Löwen in der Alten Försterei: Drei Mal glatte 1!

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Der Österreicher, der mittlerweile zehn Saisontore auf seinem Konto stehen hat, war über die Leistung des Kollektivs besonders erfreut. "Das war eine extrem gute Mannschaftsleistung. Wir haben den Sieg alle zusammen geschafft. Heute standen viele junge Spieler im Team. Trotzdem hat es gepasst", sagte der 27-Jährige. 

Trotzdem war der Angreifer kurz nach Spielende mit seinen Gedanken bereits beim nächsten Heimspiel gegen den FSV Frankfurt. "Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel schauen, das Positive mitnehmen und endlich mal nachlegen und zu Hause gewinnen. Das geht aber nur, wenn wir genauso geschlossen wie heute auftreten."

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker

Ähnlich sah es Torhüter Stefan Ortega, der, so komisch es sich nach einem 4:1 auch anhören mag, den Sieg festhielt. Nach der zwischenzeitlichen 4:0-Führung hatten die Berliner nämlich Chancen im Minutentakt. Doch der 21-Jährige hielt alles. Seine Paraden bei den Chancen von Polter, Thiel und Quiring - einfach sensationell. Dass sich Ortega zudem als Elfmeterkiller erwies, passte da ins Bild. "Beim Elfmeter braucht man auch Fortune", gab sich der Keeper bescheiden. Ortega mahnte aber auch an: "Nach einer 4:0-Führung müssen wir noch kontrollierter auftreten. Das darf uns so nicht passieren, egal bei welchem Spielstand." Wie Kollege Okotie war Ortega in Gedanken auch schon bei der nächsten Partie. "Jetzt wäre es gut, wenn wir im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt einen draufsetzen könnten. Wir müssen uns einfach regelmäßiger belohnen und so bissig wie zuletzt im Training weiterarbeiten."

Für etwas Verwunderung hatte abseits des Rasens Gerhard Mayrhofer vor dem Spiel gesorgt. Laut "Sky" hatte der Löwen-Präsident einen Termin für ein Interview, sagte dieses aber kurzfristig ab. "Leider hat er uns im Stich gelassen", sagte Moderator Stefan Hempel.

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