Die tz gibt den Löwen Schuh-Tipps

Vallori - der zweite Ghvinianidze

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Das Kopfballspiel: Kernkompetenz bei Gui Vallori.

München - Stürmer Rodri traf zuletzt gegen Aalen, obwohl er seine eigenen Fußballschuhe gar nicht dabei hatte. Die tz gibt eine Empfehlung an einige von Rodris Kollegen, mit welchem Schuhwerk sie künftig auflaufen sollten.

Ein Tor, ein Punkt, ein Held – Rodrigo Ríos Lozano (24), Kampfname „Rodri“, war der Mann des Abends beim 1:1 der Löwen gegen Aalen. Mit seinem Kopfballtreffer in der 75. Minute bescherte der Spanier den Sechzigern eine halbwegs ruhige Länderspielpause; im Falle einer Niederlage wäre 1860 vor dem Ostersonntagsduell gegen Aue auf Relegationsplatz 16 abgerutscht.

Auch eine Möglichkeit? Der Löwen-Hausschuh aus dem Fanshop.

Kurios: Joker Rodri bestritt die Partie in den Schuhen seines Teamkollegen Anthony „Kofi“ Annan. Seine eigenen Treter hatten es an diesem Freitagabend nicht bis in die Allianz Arena geschafft. „Ich habe dem Zeugwart gesagt, er solle sie einpacken, aber aufgrund der Sprachbarriere hat er wohl verstanden, dass er meine Badelatschen mitnehmen solle. Deswegen musste ich am Ende mit Kofis spielen“, verriet Rodri den Fauxpas gegenüber der tz. Seine spaßige Anmerkung: „Ab sofort muss ich immer mit Kofis spielen.“ Welche Löwen warum noch in welchen Schuhen spielen sollten – die tz leistet gut gemeinte Hilfestellung:

Vitus Eicher: Freilich, beim Torwart kommt es eigentlich auf die Handschuhe an. Doch das Fangen und Fausten ist bei Eicher nicht das Problem. Schwierigkeiten bereiten dem Erdinger vor allem die Abschläge, speziell nach Rückpässen besteht akute Infarktgefahr für alle, die es gut mit den Löwen meinen. Unser Rat: Sollte Eicher auch gegen Aue wieder erste Wahl sein, bitte zwei linke Schuhe anziehen und diese zuvor mit Stahlkappen ausstatten. Damit die Kugel beim Wegbolzen wenigstens weit genug fliegt. Vielleicht liegen irgendwo ja noch ein paar Treter des begnadeten Wegbolzers Mate Ghvinianidze rum. Der hatte es 2009 vor einem Auswärtsspiel in Oberhausen fertiggebracht, seine Fußbekleidung in München zu vergessen.

Guillermo Vallori: Was für Eicher die Hand, ist für Vallori der Kopf – Stichwort Kernkompetenz. Im Luftkampf ist der Mallorquiner kaum zu bezwingen, auf dem Boden sehen die Tatsachen anders aus. Langjährige Beobachter sehen in Vallori einen zweiten Ghvinianidze. Weniger schnell zwar als der Georgier, aber dafür öfters nüchtern. tz-Tipp: Einfach mal barfuß auflaufen.

Sechzig mit Punkteteilung gegen Aalen - Bilder und Noten

Martin Angha: Wir wollen dem jungen Schweizer ja nicht zu nahe treten, aber seine Partie gegen Aalen erhärtete den Verdacht, dass da einer die Schuhe verkehrt herum trägt. Eine klare Kennzeichnung könnte helfen. Den Löwen hilft wohl eher eine baldige Genesung von Gary Kagelmacher.

Dominik Stahl und Ilie Sánchez: Der eine war lange verletzt, der andere ist in der Zweiten Liga auch nach acht Monaten noch nicht angekommen. Fakt ist: Gegen Aalen standen sowohl Stahl als auch Sanchez neben den Schuhen. Abhilfe könnte ein Ex-Löwe schaffen: Thomas „Killer“ Miller, der sich hiermit zu einer Schuhspende aufgerufen fühlen darf. Notfalls tun’s auch ein paar schneidige Stollen.

Daniel Adlung: Ein Fall, der auch die tz überfordert. Schließlich hat „Adi“ eigenen Angaben zufolge über 150 Paar Schuhe in seiner Wohnung angehäuft. Da sollten doch ein paar brauchbare drunter sein, oder? Notfalls Annan fragen.

Rubin Okotie:  Der Torjäger befindet sich derzeit wegen einer hartnäckigen Knieproblematik im Wiederaufbau und sollte auf das eine oder andere Paar treffsichere Treter verzichten können. tz-Tipp für Valdet Rama & Co.: einfach mal bei http://www.unitedcharity.de/ALLE-AUKTIONEN/Rubin-Okotie-Schuhe vorbeisurfen. Dort versteigert Rubin seine orangefarbenen Glücksschuhe, mit denen er seine ersten Tore für 1860 und das österreichische Nationalteam schoss. Startpreis: Schlappe 100 Euro.

lk

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