Pleite vor dem Fest

Freiburg stürzt Sechzig noch tiefer in die Krise

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Zwei jubeln, einer will gar nicht mehr hinschauen: Während die Freiburger Christian Günter und Vincenzo Grifo (r.) ihren Sieg feiern, ist Sechzig-Profi Romuald Lacazette bedient.

Freiburg - Für Sechzig gibt es in diesem Jahr kein gemütliches Weihnachtsfest. Beim SC Freiburg kassiert das Team von Trainer Benno Möhlmann die vierte Pleite nacheinander. 

Der SC Freiburg hat sich mit dem siebten Heimsieg der Saison in die Winterpause verabschiedet und Sechzig noch tiefer in die Krise geschossen. Gegen die stark abstiegsbedrohten Löwen gewann das Team von Trainer Christian Streich am Sonntag 3:0 (2:0) und festigte damit Tabellenplatz zwei hinter RB Leipzig. Die Münchner überwintern auf Platz 17.

Maximilian Philipp (34.) und Jonas Föhrenbach (44.) brachten die Breisgauer allerdings etwas glücklich in der ausgeglichenen ersten Halbzeit in Führung. Vincenzo Grifo legte nach (65.).

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Bei frühlingshaften Temperaturen tat sich vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion in der Anfangsphase nur wenig. Die Gastgeber waren zu Beginn das leicht bessere Team. Freiburg verpasste es aber zunächst, daraus auch Kapital zu schlagen.

Mangelnde Chancenverwertung der Blauen

Die Gäste aus München, die mit der Pokal-Niederlage gegen den VfL Bochum (0:2) im Gepäck angereist waren, hielten immer besser mit und kamen auch immer wieder gefährlich vor das Tor von SC-Torwart Alexander Schwolow.

Philipp und Föhrenbach bestraften die mangelnde Münchner Chancenverwertung aber eiskalt. Nach der Pause verwaltete Freiburg das Spiel, Grifo erhöhte aus der Distanz. Beste Spieler der Gastgeber waren Amir Abrashi und Grifo, bei den Löwen ragte kein Spieler heraus.

sid

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