Youngster startet durch

Warum Neudecker bei Möhlmann erste Wahl ist

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Zwei Löwen mit Grund zur Freude: Wolf und Neudecker.

München - Der große Gewinner unter dem neuen Trainer Benno Möhlmann ist bislang Richard Neudecker. Dabei spielt der 19-Jährige auf einer Position, die ihm im Klub eigentlich keiner zugetraut hat.

Nach seinem Siegtor am Sonntag gegen den MSV Duisburg kündigte Marius Wolf an, dass am nächsten Tag „etwas bekannt gegeben“ werde, was seine Person und den TSV 1860 betrifft. Da konnte es sich eigentlich nur um den neuen Vertrag handeln, an dem beide Parteien so lange herumgebastelt haben. Tatsächlich: Am Montag um 18.39 Uhr verschickten die Sechzger per Pressemitteilung die frohe Botschaft.

Richard Neudecker hat noch keinen neuen Vertrag – dafür plötzlich einen Stammplatz als linker Verteidiger. Beim Pokalsieg in Mainz durfte der gebürtige Altöttinger auf dieser Position zum ersten Mal ran, und auch am Sonntag gegen Duisburg erhielt das gerade 19 Jahre alt gewordene Nachwuchstalent den Vorzug gegenüber Maxi Wittek und feierte seine Premiere in der 2. Liga.

Benno Möhlmann war von Neudeckers Fähigkeiten sehr schnell angetan: „Bereits in meiner ersten Woche bei 1860 hat Richie sehr gut trainiert, und dann habe ich ihn im Privatspiel bei Wacker Innsbruck als linken Verteidiger ausprobiert. Das hat er sehr gut gemacht, Maxi Wittek dagegen in der Liga zweimal nicht so. Und Neu­decker hat in den beiden Pflichtspielen seine Chance genutzt.“

Was umso überraschender ist, da viele Experten, die sich im Nachwuchsbereich bei den Löwen gut auskennen, eigentlich der Meinung sind, dass Neu­decker nur als Zehner seine Fähigkeiten richtig zur Geltung bringen könne. So kann man sich irren…

Im Sommer läuft Neudeckers Vertrag bei den Löwen aus. Für Benno Möhlmann kein Grund, nicht weiter auf ihn zu bauen. „Das ist mir sch…egal, wie lange er unter Vertrag steht. Mein Vertrag läuft auch nur bis 2016. Pragmatisch gesehen reicht mir das…“

tz

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