1860 unter Druck

Löwen wollen Torflaute stoppen - Okotie fehlt

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Stürmer Rubin Okotie könnte den Löwen gegen Kaiserslautern fehlen.

München - Nach sechs sieglosen Spielen zum Auftakt ist der TSV 1860 München gefordert, seine anhaltende Negativserie zu beenden.

„Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und diese im nächsten Spiel abstellen“, kündigte Trainer Torsten Fröhling an. Die Löwen empfangen am Samstag (Anstoß 13 Uhr/Partie bei uns im Live-Ticker) den 1. FC Kaiserslautern, der nach zwei Niederlagen in Serie selbst unter Zugzwang steht. „Ich erwarte einen sehr starken Gegner. Die Qualität von Kaiserslautern ist enorm“, lobte der TSV-Coach.

In den vergangenen Wochen fehlten bei den Münchnern nicht nur die Punkte, sondern auch die Torerfolge. Gegen Union Berlin, den VfL Bochum und Fortuna Düsseldorf gelang in drei Partien kein Treffer. Das soll sich nun ändern. „Wir werden unsere Chancen nutzen. Ich erwarte von der Mannschaft absoluten Willen“, erklärte Fröhling.

Angreifer Rubin Okotie wird den Löwen bei der Jagd nach dem ersten Saisonsieg nicht zur Verfügung stehen. Er erlitt beim Gastspiel in Düsseldorf eine „etwas schwerere Gehirnerschütterung“ und wird auch in der Englischen Woche in Sandhausen noch ausfallen. Neben Okotie fehlen auch Valdet Rama, Jannik Bandowski, Dominik Stahl, Stephan Hain, Gui Vallori und Romuald Lacazette längerfristig, wie Fröhling aufzählte.

Im Gegensatz zu sechs anderen Zweitligisten werden die Löwen am 7. Spieltag nicht auf die Aktion für Flüchtlinge verzichten. Das von der Bild-Zeitung initiierte Projekt "Wir helfen", das auch von der Deutsche Fußball Liga (DFL) unterstützt wird, sorgt seit Tagen für Diskussionsstoff im deutschen Profi-Fußball. Einige Vereine wie St. Pauli und Union Berlin haben angekündigt, nicht mit dem "Wir helfen"-Logo der Bild-Zeitung aufzulaufen.

dpa

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