Verteidigung statt Mittelfeld

Stark kämpft: "Nicht befriedigend"

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Yannick Stark im Testspiel gegen Lustenau.

München - Yannick Stark droht im Löwen-Mittelfeld der Verlust seines Stammplatzes. Doch er trägt's mit Fassung und könnte sich auch mit der Position als Innenverteidiger anfreunden.

Ein wenig verwundert hat Yannick Stark schon dreingeschaut, als ihm Trainer Ricardo Moniz kurz vor dem Testspiel gegen Gladbach eröffnete, dass er ihn in der zweiten Halbzeit als Innenverteidiger einwechseln wolle. „Das kam überraschend“, sagt der 23-Jährige, der eigentlich im Mittelfeld zu Hause ist. Aber dort scheint sich der Trainer inzwischen für eine Dreierreihe mit den beiden Spaniern Sanchez und Bedia sowie dem 18-jährigen Julian Weigl entschieden zu haben. Stark trägt’s mit Fassung: „Dass ich mich eher als Mittelfeldspieler sehe, ist klar“, sagt er. „Aber ich kann auch Innenverteidiger spielen. Früher beim FSV Frankfurt habe ich das auch einige Male gespielt.“

Stark: "Habe mir mehr versprochen"

Die Grundvoraussetzungen für die Position bringt Stark mit: „Einen guten Kopfball, Spielintelligenz, Zweikampfhärte und einen sauberen Spielaufbau.“ Gegen Gladbach bekam er es meistens mit Thorgan Hazard zu tun, dem jüngeren Bruder von Chelsea-Star Eden Hazard. „Man merkt schon, dass er viel vom Bruder hat“, sagt Stark. „Ein technisch sehr starker Mann.“ Der gegen Stark keinen Stich machte.

Innenverteidiger? Mittelfeld? Oder zunächst einmal Joker? Stark weiß, dass er bei 1860 in der Bringschuld steht. Seine erste Saison bei den Löwen verlief holprig. Die Vorschusslorbeeren aus Frankfurt konnte er nicht bestätigen. „Natürlich habe ich mir persönlich und was den mannschaftlichen Erfolg betrifft, mehr versprochen“, sagt Stark. „Es hatte sich ja auch ganz gut angelassen, doch dann lief es immer weniger gut bei mir und erst im Laufe der Rückrunde war ich wieder einigermaßen zufrieden. Aber unterm Strich sind zwei Tore und drei Assists natürlich nicht befriedigend.“

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Erklärungen? „Das soll jetzt keine billige Ausrede sein, aber wir hatten zwei Trainerwechsel, und es war dementsprechend viel los im Umfeld“, sagt Stark. „Auch andere mussten ja gehen. Am Schluss war es dann so, dass von jenen Leuten, die mich geholt hatten, kein einziger mehr da war. Das ist schon irgendwie komisch.“

Und nun? Neue Saison, neues Glück? „Man merkt schon, dass ein frischer Wind weht“, sagt Stark. „Durch die neuen Spieler und den neuen Trainer herrscht schon eine gewisse Aufbruchsstimmung.“ Und unter Ricardo Moniz zu arbeiten mache großen Spaß. „So einen Trainer habe ich noch nicht erlebt“, sagt Stark. „Er ist ein Fußballverrückter, der aber klare Vorstellungen hat. Im Training mal ein bisschen wegnicken, das ist bei ihm nicht möglich.“ Und für Stark aus Eigeninteresse schon gleich zweimal nicht.

tz

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