1860-Präsident findet deutliche Worte

Nach Derby-Schlappe: Mayrhofer schlägt Alarm

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Gerhard Mayrhofer bei der 1:2-Niederlage der Löwen in Nürnberg.

München - 1860-Präsident Gerhard Mayrhofer findet am Tag nach der Derby-Pleite deutliche Worte. Die Lage seiner Löwen bezeichnet er als "sehr kritisch".

Während Geschäftsführer Markus Rejek und Vermarktungs-Chef Noor Basha das 1:2 der Löwen in Nürnberg inmitten der mitgereisten Fans verfolgten, saß 1860-Präsident Gerhard Mayrhofer auf der Haupttribüne des Grundig Stadions. Mit eigenen Augen musste er die Niederlage seiner Löwen mit ansehen, die den Absturz auf Rang 16 der 2. Liga bedeutete. Sein Gesichtsausdruck sprach Bände: geschockt, leer, fast schon etwas ratlos.

Am Tag nach der Derby-Niederlage hatte er sich wieder einigermaßen gefangen und fand deutliche Wort gegenüber der tz: "Die Lage ist sehr kritisch, wir sind absolut im Abstiegskampf angekommen. Ich hoffe, dass das jetzt jeder kapiert hat." Der Blick auf die Tabelle alleine sollte dafür schon reichen, denn 15 Punkte aus 16 Spielen sind einfach nicht zweitligatauglich.

Mayrhofer schlägt Alarm. Das einzige, was den Löwen etwas Ruhe in der Vorbereitung auf die Rückrunde bescheren könnte, ist klar: "Wir brauchen vor der Winterpause dringend Punkte, egal wie."

Angesichts der Gegner ein sehr schwieriges Unterfangen, denn die heißen Karlsruher SC, 1. FC Kaiserslautern und RB Leipzig.

fw/lk

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